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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die Aufgabengliederung. 
147 
10* 
Zahlung usw. Erst dadurch konnte die große Beschleunigung der Betriebsvor 
gänge, die das Kennzeichen aller hochorganisierten Betriebe darstellt, vorgenom 
men werden, indem alle diese einzelnen Teilaufgaben nun nicht mehr nacheinan 
der, sondern gleichzeitig oder zum mindesten in stufenweiser zeitlicher Schaltung 
in Angriff genommen werden können. 
Daneben sind eine Reihe weiterer Vorteile anzuführen, welche schon von Adam 
Smith etwa wie folgt zusammengefaßt werden 1 : 
1. Steigerung der Geschicklichkeit hei jedem einzelnen Arbeiter, 
2. die Ersparnis an Zeit, welche gewöhnlich beim Übergang von einer Arbeit zur anderen 
verloren geht, 
3. die Erfindung von Maschinen, welche die Arbeit erleichtern und abkürzen und einen 
einzigen Menschen instand setzen, die Arbeit vieler zu verrichten. 
Es ist also zunächst die Verringerung der Vorbereitungs- und Einrichtungs 
zeiten sowie die Ausschaltung der Leerlaufarbeit überhaupt zwischen den einzel 
nen verschiedenartigen Aufgaben zu erwähnen; die Erledigung mehrerer Teilauf 
gaben durch eine Person macht fortwährende Umstellungen hinsichtlich der 
Arbeitsbereitschaft notwendig, welche besonders dann sehr verlustreich sind, 
wenn Maschinen und Geräte zur Verwendung kommen oder die Tätigkeit viel ge 
dankliche Vorarbeit erfordert. In der gleichen Richtung hegt die Steigerung der 
Arbeitsgeschickliohkeit durch die Gewöhnung an eine immer gleichmäßige und 
gleichartige Arbeit, die bis zur Herausbildung einiger steter Handgriffe führt und 
endlich zur völligen Ausschaltung des Menschen durch Ein- oder Vielzweck 
automaten. „Die komplizierteste Arbeit wird in eine Anzahl von sehr einfachen 
Bewegungen aufgelöst“, deren jede so leicht und einfach ist, daß schließlich „ein 
Mensch hierzu nicht mehr notwendig ist und eine Maschine ihn ersetzen kann 1 2 .“ 
Die genau begrenzten Pflichtenkreise schaffen endlich ein größeres Verantwor 
tungsgefühl und vermeiden persönliche Zweifel und Gegensätze 3 . 
Nicht immer gebührend beachtet wird die Verkürzung der Ausbildungszeiten 
durch eine weit getriebene Gliederung der Aufgaben 4 . Sowohl im technischen als 
auch im kaufmännischen Bereich der Betriebe ist das Bestreben deutlich zu er 
kennen, an Stelle gelernter Facharbeiter angelernte und ungelernte Personen zu 
beschäftigen, welche nur kurze Zeit an den Maschinen und Apparaten unterwiesen 
werden und dann, unterstützt durch geeignete schriftliche oder mündliche An 
weisungen, an Geräten und Automaten vollwertige Arbeit leisten können. Eine 
kurze Zusammenfassung der Vorteile und der leistungssteigernden Möglichkeiten 
einer zweckmäßigen Aufgabengliederung ergibt 5 : 
a) bessere Ausnutzung der Arbeitseignung, 
b) größere Geschicklichkeit durch Übung und Erfahrung, 
c) Verminderung der Ermüdung durch Automatisierung, 
d) Einschränkung der Zeitverluste durch Wechsel und Vorbereitung, 
e) Übernahme von Arbeit durch Maschinen, 
f) Verkürzung der Ausbildungszeiten, 
g) Möglichkeit der Vereinfachung der Handgriffe und der Beschäftigung billigerer Arbeits 
kräfte. 
Als bedeutendste Nachteile der Aufgabengliederung sind zu nennen: 
a) Die Beweglichkeit der Betriebsanordnungen wird verringert, da die zeitliche, 
räumliche und sachliche Spannung zwischen der Ausgabe der Anweisungen und 
der Durchführung mit dem Grad der Gliederung wächst und damit die Beobachtung 
erschwert und der Zusammenhang zerrissen wird. 
1 Smith, A.: Untersuchungen über Natur und Ursachen des Volkswohlstandes. Bd. I, 
S. 5 ff., zit. nach de Bruyn: S. 9. 
2 Gide-Weiß: S. 103. 
3 Calmes: Der Fabrikbetrieb. 
4 von Zwiedeneck-Südenhorst: S. 94/95. 6 Nach Lysinski: S. 116/17.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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