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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die Aufgabenverkettung. 
167 
(dieses vor allem bei Vordrucken, die die Verbindung mit der Außenwelt herstellen) 
zu schützen, ein maßgebliches Motiv ihrer Einführung und weiten Verbreitung. 
Vor allem die Schriftstücke, welche eine rechtswirksame und wirtschaftlich erheb 
liche Bindung herbeiführen, dürfen nicht dem Zufall der mehr oder minder sach 
verständig oder sorgfältig arbeitenden unteren Betriebsmitglieder überlassen 
bleiben. Der bestmögliche Sachverstand, die größte Erfahrung und peinlichste 
Genauigkeit des Arbeitens braucht nur an einer einzigen Stelle, unter Umständen 
nur bei einer einzigen Person vorhanden zu sein und kann durch den Vordruck 
beliebig vervielfältigt und zeitlich erhalten werden 1 , 1 2 . 
b) Die Straffung. (Zentralisation und Dezentralisation.) Die Begriffe Zen 
tralisation und Dezentralisation werden nicht eindeutig in der organisatorischen 
Praxis verwendet: Zentralisation heißt zunächst nichts weiter als Einheitlichkeit: 
sie kann sich demnach sowohl auf die Einheitlichkeit des die Organisation beherr 
schenden Willens und der durch ihn ausgelösten Handlungen, als auch auf die 
räumliche Einheitlichkeit der einzelnen Betriebsteile beziehen. Voraussetzung für 
die Forderung nach Zentralisation ist also das Vorhandensein einer gewissen Viel 
gestaltigkeit und Mannigfaltigkeit, sei es der Personen, der Willensvorgänge, der 
äußeren Formen, der Handlungsweisen u. a. Dabei ist zu beachten, daß der Unter 
schied zwischen Einheitlichkeit und Vielgestaltigkeit nur gradueller, aber nicht 
grundsätzlicher Art ist. Die Gegensätze zwischen Zentralisation und Dezentrali 
sation entstehen da, wo eine Vielheit von Vorgängen und Meinungen möglich ist, 
sind aber eigentlich schon bei den verschiedenen Gedankengängen zweier Personen 
vorhanden; es ist im Grunde die Frage der Durchsetzung eines zentralen Willens 3 
bei einer Mehrzahl von anderen Willensmöglichkeiten. 
Sehr häufig sind auch die jeweiligen wirtschaftlichen Verhältnisse für die mehr 
zentralistische oder mehr föderalistische Organisationsform maßgebend. Bei un 
günstigen Vorbedingungen, bei starken Gegenwirkungen innerer und äußerer Art, 
bei Vorhaben, die unter schwierigen Verhältnissen durchgeführt werden müssen 
oder sollen, in Tiefkonjunktur- und Krisenzeiten, bei scharfem Wettbewerb, ge 
drückten Preisen, vergleichsweise geringem Vorrat an Arbeitskräften, Materialien 
und Arbeitsmitteln, kurz überall da, wo die zur Verfügung stehenden Mittel ein 
starkes Mißverhältnis zu dem gewollten Erfolg aufweisen, ist der zentralistische 
Organisationstyp am Platze. Dagegen ist bei günstigen Vorbedingungen die grö 
ßere Selbständigkeit der Teile vorteilhafter, da sie eine freiere Entfaltung und Ent 
wicklung und dadurch eine bessere Ausnutzung aller natürlichen wirtschaftlichen, 
rechtlichen und sozialen Möglichkeiten gestattet 4 . Hieraus erklärt sich die wirr 
anmutende Entwicklung der wirtschaftlichen Gebilde in Zeiten der Aufwärtsent 
wicklung und das Bestreben nach Vereinheitlichung, Zentralisation bei schrump 
fender Wirtschaftslage, wodurch es ermöglicht wird, daß die fester zusammen 
gefügten Teile sich länger gegen zerstörende Einwirkungen behaupten können. 
Entsprechend dieser Vieldeutigkeit und Verschwommenheit des Begriffs ist 
der Fragenkreis der Zentralisation bisher nicht immer klar erkannt worden. Wenn 
ein Betrieb bei wachsender Größe Sorgen um die Beschaffung der Arbeitsmittel 
(Rohstoffe, Arbeiter, Einlagen bei Banken usw.) hat oder einen größeren Ab 
nehmerkreis braucht, so gliedert er sich Einkaufsfilialen, Depositenkassen und 
Zweigbanken, Nebenwerkstätten, Verkaufsvertretungen usw. an. Die Abbau 
1 Siehe le Coutre: Betriebsorganisation, S. 32. 
2 Auf die Ausgestaltung der Vordrucke einzugehen, ist hier nicht möglich; eingehende 
Unterrichtung über diese Frage ist zu finden bei Prelinger: S. 43—52, RKW-Handbuch der 
Rationalisierung. 
3 Siehe Mahlberg: Die Betriebsverwaltung, Sammelband, S. 18ff. 
4 Siehe Bogdanow: Bd. I, S. 180ff., betr. „konjunkte“ und „disjunkte“ Struktur.
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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