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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Grundlagen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

10 
Die Grundlagen. 
auf „technische Ideen“ gerichteten Inhalts (Erfinder, Entdecker), 2. die disposi 
tive (Arbeit der Arbeitsorganisation und Leitung, Unternehmerarbeit), 3. die 
exekutive, die des Arbeiters im engeren Sinne, und 4. die automatische (unter Ver 
zicht auf jedes geistige Element). 
So wichtig und notwendig diese Unterscheidungen sind, wenn man die Arbeit 
in den Wirtschaftsbetrieben praktisch gestalten (und ihr Wesen wissenschaftlich 
erfassen) will, so wollen wir uns doch an dieser Stelle nicht weiter mit ihren 
Einzelheiten beschäftigen (sondern einstweilen nur von ihnen Kenntnis nehmen). 
Wir gehen im folgenden den Weg, zunächst die Betriebsarbeit als solche zu er 
kennen und zu bestimmen. Wir zielen hierbei auf den Begriff (und Inhalt) der 
kaufmännischen Arbeit ab, die uns in diesem Buch in erster Linie angeht. Wenn 
wir hierbei auch dem anderen Teil der Betriebsarbeit, der technischen Arbeit, 
Beachtung schenken, so hat das folgende Gründe: Weder der Begriff der tech 
nischen noch der der kaufmännischen Arbeit steht eindeutig fest; die technische 
und kaufmännische Arbeit gehen (selbst wenn sie begrifflich getrennt sind) in der 
Praxis häufig ineinander über oder bedingen sich gegenseitig; es müssen daher die 
Personen, die sich mit der kaufmännischen Arbeit beschäftigen, mehr oder weniger 
eingehend auch über die technische Arbeit Bescheid wissen; endlich können ge 
wisse Formen, Verfahren und Maßnahmen, die auf dem einen Gebiet zu Hause 
sind, auf das andere Gebiet übertragen werden — oder auch nicht, dann ist es gut, 
die besonderen Bedingungen und Voraussetzungen hierfür zu kennen. Natur 
gemäß wird die technische Arbeit im folgenden nur insoweit behandelt, als es zu 
ihrem Verständnis und als Ergänzung für die kaufmännische Arbeit erforderlich ist. 
Die Gestaltung der Arbeit durch den Menschen und für den Menschen wird im 
Hauptteil C: Die Betriebsorganisation dargestellt, wo auch die einzelnen Arten 
der Arbeit (obige Unterscheidungen) zu ihrem Recht kommen. Vorher wollen 
wir uns im Hauptteil B mit dem Menschen im Betrieb beschäftigen. 
2. Die technische Arbeit. Wir wollen die Eigenart der technischen Arbeit auf 
drei Gebieten verfolgen: als landwirtschaftliche, bergbauliche und gewerbliche 
Arbeit. 
a) Der landwirtschaftliche Betrieb will dem Boden Früchte abgewinnen. Er bearbeitet die 
Erdoberfläche durch Pflügen, Düngen, Bewässern, Brachen und Säen in der Absicht, die Natur 
kräfte so zu leiten, daß der Boden die gewünschten Erzeugnisse hervorbringt. Ähnlich liegt 
es bei der mit der Landwirtschaft in der Regel verbundenen Viehzucht. Kennzeichnend ist 
also die Bearbeitung der Erdoberfläche, die Arbeit am Boden, die Wartung und Pflege der 
Tiere und weitgehende Abhängigkeit von den Naturkräften. Dazu kommt, daß die Arbeit 
selbst wieder von der Art des Bodens abhängig ist, daß sie weitgehend vom Klima und Wetter 
bedingt ist und sich zu gewissen Zeiten zusammendrängt. 
Die Beschaffenheit des Bodens, dessen Güte im Hinblick auf die Ergebnisse sehr verschie 
den ist, beeinflußt die Art der Acker-, Wiesen- und Waldnutzung. Die wechselnde Güte der 
Weiden und Felder zwingt zur Änderung der Betriebsführung, für die sich besondere Systeme 
nach jahrhundertelanger Übung herausgehildet haben. Verschlechterte oder verbesserte 
Wegeverhältnisse oder veränderte Marktlagen bedingen Verschiebungen zwischen Wald- und 
Landwirtschaft. Wärme- und Niederschlagsverhältnisse sind in stärkster Weise bestimmend 
für die Art und die Einteilung der Arbeit, welche durch ungünstige zeitliche Aufeinanderfolge 
gekennzeichnet ist. Aus diesen Gründen ist eine Arbeitsteilung sehr erschwert und auch eine 
Gliederung nur bedingt und zeitweilig möglich, so daß die daraus entspringenden großen Vor 
teile nicht voll ausgenutzt werden können. Aber nicht nur eine Arheitsgliederung ist unmög 
lich, sondern auch einer Beschränkung auf einzelne Erzeugnisse sind durch die Natur enge 
Grenzen gesetzt, da eine Ausnutzung der Bodenkräfte durch verschiedenartige und wechselnde 
Bebauung sehr viel besser gelingt als durch einseitige und dauernde Erzeugung eines einzigen 
Gutes, ganz abgesehen von dem größeren Wagnis durch pflanzliche und tierische Schädlinge 
sowie Mißernten bei Einheitsbehauung. 
Ganz allgemein ist die landwirtschaftliche Arbeit einer Einwirkung durch rationelle Ver 
fahren weniger zugänglich, obwohl sie in letzter Zeit mit Erfolg zur Anwendung gebracht wur 
den: Zum Beispiel künstliche Regen- und Bewässerungsanlagen, Bodenbeheizung, Bodenver 
besserung durch Schlick- oder Moorzugahe, Erhöhung der Zahl der anfallenden Eier durch
	        

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Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
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