Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Grundlagen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

I ■ I 
Die Betriebsarbeit. 
11 
zweckmäßige künstliche Stallbeleuchtung. Das zeitliche Nacheinander der landwirtschaft 
lichen Arbeit kann nicht in ein Nebeneinander verwandelt werden, da der organische Wachs 
tumsvorgang einer zeitlichen Beeinflussung nicht zugängig ist. Daher ist auch eine Verwen 
dung von Maschinen in großem Ausmaß eine zwiespältige Angelegenheit, da sie nur wenige 
Tage oder Wochen in Arbeit sein können, dann allerdings durch die Zusammendrängung der 
Arbeit auf kurze Fristen (infolge der Witterung!) zum Ausgleich von Beschäftigungsspitzen 
und zur Arbeitsbeschleunigung fast unentbehrlich sind. 
Die der Landwirtschaft verwandte Forstwirtschaft zeigt als Eigenart die besonders hervor 
tretende Bedeutung der Natur als Erzeugungsfaktor. Die eigentliche forstwirtschaftliche Ar 
beit ist auf sehr lange Sicht eingestellt: derPflanzungsplan ist wesentlich für das Ergebnis, 
für das im übrigen nur eine laufende Überwachung und Schädlingsbekämpfung maßgebend ist: 
Art und Umfang der Bepflanzung und des Holzschlags, Pflege des Pflanzenbestandes und des 
Wildes. Der Baumbestand ist nicht nur als Gütervorrat für wirtschaftliche Zwecke anzusehen 
(Nutzholz, Bauholz, Brennholz), sondern er ist auch wichtig als Schutz gegen Flugsand- oder 
Schneeverwehungen und Regenabschwemmungen, als Ausgleich der klimatischen Verhält 
nisse (Kälte — Wärme), zur Förderung der Niederschläge und Speicherung der Bodenfeuchtig 
keit u. a. 
Da außerdem das langsame Wachstum fast alle Voraussagen künftiger Verwertungsmög 
lichkeiten des Holzes (vor allem der verschiedenen Arten) sehr erschwert, ein planloser Raub 
bau aber größten Schaden für die Gesamtheit verursacht, ist die Forstwirtschaft fast überall 
unter die Oberaufsicht des Staates gestellt, ja, sie wird — auch wegen der großen Flächen — 
sehr oft vom Staat selbst ausgeübt. 
b) Der Land- und Forstwirtschaft ähnlich ist der Bergbau, der sog. Abbau 
betrieb, wegen der Bindung an den Standort und die Abhängigkeit von den 
Bodenverhältnissen. Er unterscheidet sich dadurch, daß er es mit einem leblosen 
Stoff, dem Mineral, zu tun hat, das er dem Boden entnimmt, zerkleinert, sortiert 
und klassiert. Im ganzen ist der Bergbau einer sehr weitgehenden rationellen 
und mechanischen Arbeitsweise zugänglich, im Gegensatz zu dem organischen 
Waehstumsprozeß, der die Land- und Forstwirtschaft beherrscht. Im Bergbau 
tritt uns die eigentliche technische Arbeit entgegen. 
Die Abtrennung der Mineralien von dem umgebenden Gestein, mit dem sie 
mehr oder minder fest verwachsen sind, die Hereingewinnung der lockeren, zu 
sammenhanglosen Massen oder der festen Gesteinsblöcke hat zur Ausbildung be 
sonderer Gewinnungs- oder Abbauverfahren geführt, die je nach der Lage (Tage 
bau— Tiefbau) und dem Neigungswinkel (Einfallen) der Lagerstätte oder ihrer Mäch 
tigkeit und Güte, der eigenen Härte oder der Beschaffenheit des Nebengesteins, 
der notwendigen Teufe oder den Gebirgsverhältnissen (wie Gesteins- und Gasdruck, 
Hitze, Verwerfungen, Wasserzuflüsse u. a.) verschieden angesetzt werden. Auch 
die Voraussehbarkeit der Lagerstätte, etwa ob Flöze oder Lager von mehr oder 
minder übersehbarer Mächtigkeit, Schichtung und Ausdehnung vorhanden sind, 
wie meist im Kohlenbergbau, oder ob Gänge, Stöcke, Nester oder Linsen im Ge 
birge ohne erkennbare Anhaltspunkte zerstreut und mit wechselndem Gehalt nach 
Güte und Menge Vorkommen, wie oft im Erzbergbau, spielt für das Abbauverfah 
ren und die dabei zu entwickelnde Technik eine große Rolle. 
Das weitgehend einheitliche und geschlossene Erzeugnis ermöglicht eine weit 
gehende Mechanisierung, vor allem außerhalb der eigentlichen Gewinnung — 
beim Braunkohlentagebau aber auch dort —, so daß nicht nur ein Mindestmaß 
an Aufsicht und Kontrollen, sondern auch an Schreibarbeit und sonstiger Ver 
waltungsarbeit nötig ist. So hat der technische Betrieb im Bergbau durchaus das 
Übergewicht, was durch die Herausnahme des Verkaufs bei syndizierten Erzeug 
nissen (Kohle) aus dem eigentlichen Betriebsbereich noch stärker unterstrichen 
wird. 
c) Die gewerbliche Arbeit (im engeren Sinne) stellt die weitere Bearbeitung und 
Umformung der durch Anbau und Abbau gewonnenen Stoffe dar; sie beruht ent 
weder auf mechanischen oder chemischen Verfahren, wobei unter mechanischer 
Arbeit eine Änderung der äußeren Form, unter chemischer eine Änderung der
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.