Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Grundlagen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

12 
Die Grundlagen. 
■n 
inneren Stoffnatur, des Stoffgefüges, zu verstehen ist. Hervorgegangen aus einer 
in stetiger Wechselwirkung von Bedarf und Bedürfnisbefriedigung entstandenen 
Verfeinerung der Zwecke, unternimmt es die gewerbliche Arbeit, diesen verfeiner 
ten und bis ins kleinste verschiedenartigen, oft wechselnden Zwecken die ent 
sprechenden Mittel — die Brauchbarkeiten — zur Verfügung zu stellen. 
Erhitzen, Rösten, Kochen, Verdampfen, Vergasen, Niederschlagen, Lösen, 
Trocknen, Pressen, Entspannen, Elektrolysieren u. a. sind die verschiedenen Ver 
fahren, welche der chemischen Arbeit zugrunde liegen; Apparate aller Art, Kessel, 
Blasen, Retorten, Röhren und andere offene und geschlossene Behälter, ferner 
Pumpen, Kompressoren, Kühler, Ventile, Schieber, Vorlagen, Feuerungs- und Be 
heizungsanlagen sind die Einrichtungen, die bei dieser Arbeit Verwendung finden. 
Ganz anders geartet, obwohl häufig in die chemische Arbeit übergehend, ist die 
mechanische Arbeit. Hier werden Stoffe zermahlen, zersägt, geschnitzt und zer 
schnitten, gebogen, geschlagen, verdreht und zerspant, gedrückt, geprägt, gewalzt 
und gezogen, ohne daß eine Änderung des Stoffes erfolgt und beabsichtigt ist, wenn 
gleich oft eine Erweichung und Verflüssigung, eine Erhärtung und Erstarrung bei 
diesen Bearbeitungen eintritt oder zur leichteren Bearbeitung vorgenommen wird. 
Das Werkzeug und die Maschine in ihren vielgestaltigen Abwandlungen sind die vor 
herrschenden Arbeitsmittel. Mit ihrer Hilfe werden mehr oder minder feste Stoffe 
in ihrer Form verändert, verlängert, verdünnt, verkürzt, verdickt, werden sie 
auseinandergetrennt, sinnvoll geformt und nach neuem Plan wieder zusammen 
gefügt. Lösbare und unlösbare Verbindungsmittel und Verbindungsverfahren 
bilden die Elemente aller mechanischen Arbeit; So Verschraubung, Vernietung, 
Verkeilung, Verkupplung oder Verwebung, Verknüpfung, Verzahnung, Verkettung 
oder Verklebung, Verlötung, Verschweißung. 
Ist die chemische Arbeit gekennzeichnet durch eine gewisse äußerliche Ruhe, 
die nur durch Brodeln, Zischen, Summen und aufsteigende Dämpfe die Arbeit in 
den Apparaten verrät, so ist das Bild der mechanischen Arbeit beherrscht von der 
Bewegung; Räder, Stangen, Spindeln, Schneiden, Walzen und Scheiben mit ihren 
Verbindungsteilen werden mit- und gegenläufig in Bewegung gesetzt, Formände 
rungsarbeiten durch genau vorberechnete und abgesteckte, geradlinige oder 
drehende Bewegungen von Kraft und Widerstand leistenden, mehr oder minder 
festen Körpern sind der technische Ausdruck. So entstehen aus den Rohstahl 
blöcken das Walzeisen, die Bleche, Röhren, Stangen und Drähte, die Draht 
gewebe, Drahtstifte, Nadeln, die Ketten, Federn und Seile, so in Formerei und 
Gießerei die mannigfachen Einzelteile, deren Bearbeitung und Zusammenfügung 
unsere Maschinen und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens ergeben. In 
ähnlicher Weise arbeitet auch das Textilgewerbe, das aus kurzen, biegsamen 
Fasern durch Aneinanderlegen und Zusammendrehen beliebig lange Fäden spinnt, 
welche sie durch Weben, Flechten, Koppeln und Knüpfen zu festen, unelastischen 
Geweben — den Tuchen — oder durch Wirken, Stricken und Häkeln zu losen, 
elastischen Maschenwaren weiterverarbeitet, aus denen dann das Bekleidungs 
gewerbe unsere Kleidung anfertigt oder sonstige Gebrauchsgegenstände liefert 
(Teppiche, Gardinen, Decken, Säcke, Zeltbahnen u. a.). Auch die Holzbearbeitung 
und das Baugewerbe arbeiten mit gleichen Mitteln und Verfahren, wenngleich, 
besonders beim letzteren, die menschliche Arbeit gegenüber der Maschine heute 
noch vorherrscht, was übrigens bei jedem Zusammenbau, ob Haus oder Brücke, 
Schiff oder Maschine, der Fall ist. 
Eigenartige technische Arbeit wird in den Krafterzeugungs- und Verkehrsbetrieben ge 
leistet. Sie besteht vorwiegend in der Bedienung und Wartung der benutzten Maschinen und 
Vorrichtungen, eine technische Leistung, die durch das Betreiben der technischen Hilfsmittel 
allgemein notwendig wird. Ihr Ausdruck ist der Maschinenbediener als Lokomotivführer, 
Kraftfahrzeugführer, Kranführer, Straßenbahnfahrer, als Fördermaschinist oder Maschinen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.