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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Wirtschaftlichkeit
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

200 
Die Wirtschaftlichkeit. 
Handel, Industrie, Verkehr und Bank zu erkennen, ist es vielmehr erforderlich, 
von einer größeren Zahl von Erkennungszeichen auszugehen und für den beson 
deren Fall eine Auswahl zu treffen. Man kann — im rohen Überschlag —■ von 
allgemeinen und besonderen Erkennungszeichen sprechen, wenn solche aus be 
stehenden Einrichtungen übernommen werden oder für den einzelnen Fall be 
sonders zu schaffen sind. Auf die Herausarbeitung dieser Erkennungszeichen, 
insbesondere der zweiten Art, ist im Schrifttum der letzten Zeit viel Mühe und 
Scharfsinn verwendet worden; auch die Praxis ist an der Schaffung brauchbarer 
Meßverfahren stark beteiligt. Insgesamt ist ein Fortschritt in der Lösung der 
gestellten Aufgabe unverkennbar. 
Im nachfolgenden sollen die einzelnen Mittel und Wege, die der Wirtschaft 
lichkeitsbeobachtung und -erkennung dienen, dargestellt werden. Hierbei soll 
es in erster Linie auf eine Gesamtschau, die die Grundsätzlichkeiten und Ziel 
setzungen hervorhebt, ankommen. Wenn irgendwo, so kommt es, wie bereits 
betont, in der Wirklichkeit ganz besonders hier auf die Erkennung des einzelnen 
Falles an, sind also die Möglichkeiten der Gestaltung der Mittel und Wege unüber 
sehbar groß. Ja, es kommt hinzu, daß die Anwendung des einen oder anderen 
Mittels gewöhnlich auch die sonstigen, schon bestehenden Verfahren beeinflußt 
und deren Umgestaltung im Sinne des besten Ineinandergreifens erforderlich 
macht. Diese Anpassung der Möglichkeiten an die gegebenen Verhältnisse wird 
natürlich derjenige am leichtesten zu meistern verstehen, der einen Überblick 
über die Gesamtheit der Mittel und ihres grundsätzlichen Gehaltes hat — der 
Gegenstand der nachfolgenden Darstellung. So sollen im folgenden behandelt 
werden: 1. die Kontrollen in D II; 2. die Rechnungen in DIII; 3. die Vergleichung 
in DIV; 4. der Voranschlag in D V. 
II. Die Kontrolle. 
1. Wesen und Aufgabe. Wir haben gesehen, daß im Betrieb die Menschen und 
Einrichtungen verschiedenster Art Zusammenarbeiten, um den Betriebszweck zu 
erfüllen. Die Organisation ist das Mittel zur Regelung der Betriebsarbeit und des 
Zusammenwirkens aller Kräfte des Betriebs. Der Ablauf der Wirtschaftstätigkeit 
wird durch sie in feste Bahnen gelenkt. Ihre Form erhält die Organisation durch 
die Niederlegung in mündlichen und schriftlichen Anweisungen. Bei der Aus 
führung der Anordnungen setzen nun mannigfache Fehlerquellen und damit Be 
einträchtigungen der Wirtschaftlichkeit ein: Die Anweisungen können falsch ver 
standen worden sein, sie können unrichtig angewandt werden, es können sich 
ungewollte und unvorhersehbare Wirkungen der Anweisungen herausstellen. Ins 
besondere werden die ausführenden Menschen nicht frei von Unzulänglichkeiten 
sein, so daß die Anweisungen falsch, unzureichend oder fehlerhaft durchgeführt 
werden. Kein Teil des Betriebes ist vollkommen, am wenigsten die in ihm arbeiten 
den Menschen; kein Betrieb ist vor Fehlern geschützt, die in den mißverständ 
lichen und falschen Anordnungen der Leiter, den Mängeln in der Aufmerksamkeit, 
dem Gedächtnis und dem Willen der Gefolgschaft oder in Störungen der tech 
nischen Einrichtungen oder Widerwärtigkeiten der äußeren Umstände bedingt 
sind. Damit ist eine Überwachung und Nachprüfung der Einrichtungen, Maß 
nahmen, Anordnungen, des Verhaltens der Dinge, Maschinen und insbesondere der 
Menschen im Betriebe notwendig geworden. Als Mittel der Überwachung und 
Nachprüfung dient die Kontrolle. 
Unter Kontrolle versteht man (nach Leitner): die planmäßige Überwachung, 
Beaufsichtigung und Prüfung der inneren und äußeren Wirtsohaftsvorgänge einer 
Unternehmung. Ihre Aufgabe ist die Fehlerfeststellung und Fehlerverhütung. Sie 
löst ihre Aufgabe durch vergleichen: indem der tatsächliche oder Ist-Zustand ver
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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