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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Wirtschaftlichkeit
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die Kontrolle. 
205 
Industriefirmen), wo eine ständige Beschäftigung der angestelltenKontrollbeamten 
gewährleistet ist. Zur Wahrung einer größtmöglichen Unabhängigkeit werden 
solche Abteilungen durchweg der höchsten Betriebsstelle, dem Betriebsführer, 
unmittelbar unterstellt. 
Zu beachten ist die Krage des Kontrollraumes, d. h. ob am Ort der Arbeit 
oder nach Durchführung der Arbeit in einem besonderen Raum kontrolliert wird, 
kommt also die Arbeit zur Kontrolle oder die Kontrolle zur Arbeit ? Das hängt 
naturgemäß von der Art der zu kontrollierenden Aufgabe ab und von den damit 
zusammenhängenden Transportfragen. In Werkstätten sind sowohl Zentralkon 
trollen wie Arbeitsgangkontrollen vorhanden (die wiederum als Zwischenkontrollen, 
Endkontrollen, vollständige oder stichprobenhafte Kontrollen Vorkommen können). 
Vorteile der Prüfarbeit in besonderen Räumen sind leichtere Überwachung der Kon 
trolle, Teilbarkeit des Prüfungsstoffs und damit eine Möglichkeit der Verbilligung, 
größere Ruhe und Sorgfalt und endlich die Trennung von Beeinflussungsmöglich 
keiten. 
Wichtig ist die Auswahl der zum Kontrolldienst ausersehenen Einzelpersonen. 
Neben den sachlichen Eigenschaften (Kenntnis des Betriebes und der einzelnen 
Vorgänge) werden persönliche Voraussetzungen verlangt, wie Ehrlichkeit, Auto 
rität, Feingefühl, Zuverlässigkeit usw. Es ist dabei zu beachten, daß ein lang 
jähriger Betriebsangehöriger von seinen alten Arbeitsgenossen in der Regel mehr 
Schwierigkeiten bei der Ausübung einer Kontrolltätigkeit zu erwarten hat, als ein 
Neuling. Das schränkt den Kreis der in Frage kommenden Personen wesentlich 
ein. Man wird daher zum Kontrolldienst solche Personen bevorzugen, die bislang 
wenig Berührung mit den übrigen Angestellten hatten und auf Grund ihrer höheren 
sozialen Stellung (gute Bezahlung) auch nicht haben werden. 
Die Kontrolle durch außerhalb des Betriebes stehende Personen oder Organe bringt Vor 
teile in mannigfacher Hinsicht. Einmal ist die Möglichkeit irgendwelcher Bindungen mit den 
eigenen Angestellten (deren Prüfung beabsichtigt ist) bedeutend geringer als bei eigenen 
Revisoren; außerdem bringen sie durch ihre Tätigkeit in zahlreichen anderen Betrieben größere 
Erfahrungen als jene mit. Ein wichtiger Vorteil ist auch, daß sie nur für die Dauer der Kon 
trollarbeiten beschäftigt zu werden brauchen. Einen Nachteil haben externe Kontrollpersonen 
insofern, als ihnen der tiefere Einblick in den Betrieb fehlt; doch läßt sich dieser Mangel durch 
ihre dauernde Wiederverwendung mildern. Diese Wiederverwendung wird schließlich aus 
einem anderen Grunde zur Notwendigkeit: höchst ungern wird ein Unternehmer fremde Per 
sonen Einblick in seinen Betrieb tun lassen, und wenn es schon sein muß, dann sollen es mög 
lichst wenige Personen sein. So verwächst ein Unternehmen mit seinen Revisoren mehr und 
mehr, indem es dauernd die gleichen Personen heranzieht. Mit der Zeit erhalten diese dann eine 
Vertrauensstellung: ihre Tätigkeit geht über die Kontrollen und Revisionen hinaus; sie werden 
zu Beratern des Unternehmens in Organisations-, Einanzierungs-, Steuerfragen u. a. m. 
Von selbständigen, externen Unternehmern werden insbesondere folgende Arten der Kon 
trolltätigkeit ausgeführt (nach Grull): 1. die Überwachung kaufmännischer Tätigkeit (Rech 
nungsprüfung, Wirtschaftsprüfung) durch Bücherrevisoren, Wirtschaftsprüfer, Treuhand- und 
Revisionsgesellschaften, Aufsichtsämter, 2. die Überwachung technischer Anlagen, Materialien 
und Meßgeräte durch Materialprüfämter, Eichämter, Überwachungsvereine und sonstige 
(Chemische Laboratorien, Physikalisch-Technische Reichsanstalt, Hochschulen) und 3. die 
Bewachungstätigkeit, die den Schutz vor äußeren Gefahren (Feuer, Diebstahl usw.) bezweckt, 
durch Wach- und Schließ- und andere Kontrollgesellsohaften. 
4. Die Beurteilung. Die Kontrolle soll, wie einleitend gesagt wurde, die Wirt 
schaftlichkeit des Betriebes aufrechterhalten und fördern, indem der Ist-Zustand 
des Betriebes mit dem Soll-Zustand verglichen wird und Fehlerquellen ausgemerzt 
werden. Um dieses große und umfassende Ziel zu erreichen, muß, wie überall, 
planmäßig vorgegangen werden. Es genügt nicht, wenn, zufälligen Erfordernissen 
entsprechend, hier und dort im Betrieb Kontrollen eingeschaltet werden, sondern 
die Kontrollen müssen im gegenseitigen Zusammenhang stehen, müssen aufein 
ander abgestimmt sein; Überschneidungen dürfen nicht vorhanden sein (außer 
wenn sie beabsichtigt sind). Der Kontrollplan muß enthalten, was, wie, wie oft,
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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