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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Wirtschaftlichkeit
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die Vergleichung. 
219 
Rechnung auf besonderen Verrechnungskonten (Preisdifferenzkonten, Abtrennung der Finanz 
gewinne oder -Verluste, der Verluste durch Unterbeschäftigung) verbucht werden. Der Vorteil 
der Übereinstimmung zwischen beiden Rechnungen wird somit vielfach durch eine erhebliche 
Komplizierung der Buchhaltung erkauft. 
Einfacher ist die statistische Durchführung der kurzfristigen Rechnung neben der Buch 
haltung, weil in diesem Falle die Monatsrechnung völlig den individuellen Bedürfnissen des 
Betriebs angepaßt werden kann, ohne auf etwaigeAbweichungen der Erfassung und Bewertung, 
sowie auf die Pfenniggenauigkeit der Buchhaltung Rücksicht nehmen zu müssen. Allerdings 
wird in größeren Betrieben in der Regel die kurzfristige Rechnung trotz aller Schwerfälligkeit 
und Verwiokeltheit doch mit der Buchhaltung verbunden, da das Bedürfnis der Kontroll- 
fähigkeit alle anderen Bedenken über wiegt. Doch wird dann die Buchhaltung in erster Linie 
von den Zwecken der kurzfristigen Rechnung beherrscht und nach deren Erfordernissen 
gestaltet. 
Die Leistungsfähigkeit der kurzfristigen Erfolgsrechnung ist aus theoretischen 
und praktischen Gründen beschränkt. Theoretisch sind der Herausstellung von 
echten Betriebs- und Teilbetriebserfolgen dadurch Grenzen gezogen, daß eine ein 
wandfreie Trennung weder von Aufwendungen noch von Leistungen nach betrieb 
lichen und außerbetrieblichen Einflüssen möglich ist. Zwar kann man die Wir 
kungen von Preisveränderungen und Beschäftigungsgradschwankungen ausson 
dern, ohne jedoch — wenigstens kurzfristig -— feststellen zu können, ob diese 
Wirkungen durch die Betriebsgebarung oder durch außerbetriebliche Ursachen 
hervorgerufen worden sind. Die praktischen Grenzen der Verfeinerung der kurz 
fristigen Rechnung sind durch die Kosten des Rechnungswesens im allgemeinen 
noch wesentlich enger gezogen, als es die Theorie zuläßt. 
IY. Die Vergleichung. 
1. Wesen und Bedeutung. Vergleichung besagt, daß Tatbestände des Betriebes, 
sei es seiner Einrichtungen oder seines Ablaufes, verglichen werden. Die Vorgänge 
können so sein, daß verschiedene Tatbestände im gleichen Zeitpunkt oder der 
gleiche Tatbestand zu verschiedenen Zeitpunkten verglichen werden. Die Tat 
bestände können in Mengen oder in Geld oder in Mengen und Geld ausgedrückt 
sein. Die Vergleichung kann sich auf einen einheitlichen, in sich geschlossenen 
Betrieb beschränken oder verschiedene Teile (Teilbetriebe) desselben Betriebes 
oder endlich verschiedene Betriebe und Teile dieser Betriebe umfassen. Im 
letzteren Fall spricht man vom eigentlichen Betriebsvergleich, der voraussetzt, daß 
die betreffenden Betriebe die Vergleiohstatbestände zur Verfügung stellen. Das 
ist leichter möglich, wenn die verschiedenen Betriebe unter einheitlicher wirt 
schaftlicher Führung stehen (Konzerne und Trusts). Die Vergleichung, die sich 
innerhalb desselben Betriebes abspielt, wird auch als interner Betriebsvergleich 
bezeichnet. (Wir wollen von Betriebsvergleich sprechen, wenn es sich um die Ver 
gleichung von Betrieb zu Betrieb handelt; sofern Tatbestände desselben Betriebes 
verglichen werden, sprechen wir von Vergleichung.) 
Ferner sind die Möglichkeiten der Auswahl unter den zu vergleichenden Tat 
beständen sehr groß: es kann sowohl die Wirtschaftlichkeit einer einzelnen Ma 
schinenanlage durch Feststellung der technischen oder thermischen Wirkungsgrade 
unter verschiedenen Belastungen oder bei verschiedenen sonstigen Vorbedingungen, 
wie etwa Tourenzahl, Brennstoffart, bestimmt werden oder es können Leistungen 
von Maschinen und Menschen, bezogen auf eine bestimmt festgelegte Einheit 
(Gewicht, Fläche, Stück) berechnet werden. Durch Einführung von Preisen ent 
stehen Kosten- und Preisvergleiche, die wieder auf verschiedene Tatbestände be 
zogen werden können, so z. B. auf die Zahl der Beschäftigten, die Zahl der Arbeits 
mittel, die Leistung von Menschen und Maschinen usw. 
Die Vergleichung unterscheidet sich von der Rechnung (s. III) dadurch, daß 
die Rechnung Tatbestände (Vorgänge) ermitteln oder feststellen will. So ist die
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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