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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Grundlagen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

22 
Die Grundlagen. 
Warenspeicher oder Lagerhaus, das am Hafen aufgeführt wird und mit Eisenbahnanschluß 
versehen ist f Wie ist äußere Gestaltung eines Waren- und Kaufhauses mit der besten Ein 
richtung der Verkaufsstände im Innern in Einklang zu bringen ? Alles dies sind gewiß Fragen, 
die in erster Linie den Architekten und Baumeister angehen, aber doch für den Vollzug der 
sich in ihnen abspielenden Wirtschaftstätigkeit, den Betrieb, von größter Bedeutung sind, 
abgesehen davon, daß die Grundstücke und Gebäude (und ihre Finanzierung) in der kapi 
talistischen Grundrechnung (2. Buch B) eine große Bolle spielen können. 
Im Warenhandel gehören zu den Stoffen die Waren, die abgesetzt werden sollen. Wenn 
die Hauptfrage nach der Warenart und nach der Betriebsart (ob Groß- oder Kleinhandel, ob 
Import- oder Exportgeschäft) entschieden ist, so ist neben der Aufspürung der besten Bezugs 
quellen die Kenntnis von den Eigenschaften der Ware, ihrer Behandlung und Aufbewahrung 
erforderlich, wenn der Betrieb nicht leiden soll. In vielen Fällen taucht die Frage nach dem 
Übergang zu ähnlichen oder anderen Waren auf, wird die Heranziehung von Ergänzungs 
waren erforderlich, ist es nötig, daß sich der Betrieb Änderungen im Geschmack, der Mode und 
der Bedürfnisse anpaßt. Die richtige Entscheidung setzt unter Umständen naturwissenschaft 
liche und technische Kenntnisse voraus, die derart sein können, daß besondere Prüfämter 
in Anspruch genommen werden müssen. 
In Industriebetrieben ist die zweckmäßigste und rechtzeitige Bereitstellung von Werk 
zeugen und Maschinen ausschlaggebend. Bei der Beschaffung derselben ist zunächst die rein 
technische Eignung zu prüfen. Entspricht die untersuchte Maschine den gestellten An 
forderungen an Genauigkeit, Schnelligkeit, Haltbarkeit ? Arbeitet die Maschine oder das Werk 
zeug unter Berücksichtigung der Ansohaffungskosten, der Lebensdauer und der Leistung nach 
dem wirtschaftlichen Prinzip (wobei man besser technisches Prinzip sagen möchte; vgl. 
1. Buch). 
Wie weit solche technischen Überlegungen zu ziehen sind, mag aus folgendem B e i s p i e 1 er 
sehen werden: Einfache Werkzeugdrehstähle sind zwar in der Anschaffung immer billiger, 
dafür aber weniger haltbar und leistungsfähig als Hochleistungsstähle. Bei der Reihen- 
und Massenfertigung sind nur noch Hochleistungsstähle wirtschaftlich zu verwenden, da alle 
übrigen, weniger harten Stähle durch Bruch und Naohschleifen zu hohe Verlustzeiten und 
unter Umständen sogar Lieferverzögerungen ergeben würden, ganz abgesehen von den ge 
ringen Arbeitsgeschwindigkeiten. Andererseits aber erfordern die Hochleistungsstähle auch 
Hochleistungsmaschinen; deren Bauweise muß schwerer und die Geschwindigkeit höher 
sein. Das erfordert bei hohen Geschwindigkeiten und Drücken oft schwierige und teure Lage 
rungen der Spindeln, auch widerstandsfähigere Werkstoffe bei der Herstellung der Maschine 
und vor allem sehr genaue Beobachtung der Maschinenbeanspruohung für jeden Einzelfall, 
so daß allgemein eine wesentliche Verteuerung der Hochleistungsmaschine gegenüber der ein 
fachen Bearbeitungsmaschine eintritt. 
Bei der Entscheidung, welche Anzahl gleichartiger Maschinen oder Werkzeuge aufzustel 
len ist, ist zu berücksichtigen, ob die Beschäftigung eine stetige ist oder nicht, ob ein Zwei- oder 
Dreischichtensystem möglich ist, ob Teile der Arbeit notfalls auch außerhalb des Betriebes 
durch fremde Unternehmer erledigt werden können. Bei der Größe einer einzelnen Maschine 
ist zu beachten, wie oft die Höchstgrenze beansprucht wird, ferner ob es möglich ist, daß für 
diese einzelnen Fälle andere, wenn auch teurere Verfahren anwendbar sind. Beispielsweise 
wird man bei der Bemessung der Tragkraft eines Werkstättcnkrans überlegen, ob die selten 
vorkommenden, außergewöhnlich schweren Werkstücke nicht auf andere Weise bewegt werden 
können, so daß der Kran kleiner ausgeführt werden kann. 
Weiterhin ist die Wahl zu treffen zwischen einer Einzweck- oder einer Mehrzweck 
maschine. Die Einzweckmasohine ist eine Spezialmaschine, die bei genügender Stückzahl 
zwar billiger arbeitet, jedoch nur für eine bestimmte Spezialarbeit brauchbar und in der 
Regel in der Anschaffung erheblich teurer ist als eine Mehrzweckmasohine. Es ist zu beachten, 
daß in vielen Industriebetrieben gleichzeitig nicht nur ein Erzeugnis erstellt wird, sondern 
mehrere nebeneinander. Wechselt der Anteil dieser verschiedenen Erzeugnisse an der Gesamt 
erzeugung, so kann es Vorkommen, daß eine Einzweckmasohine stillgesetzt werden muß, 
eine Mehrzweckmaschine jedoch auf eine andere Arbeit umgestellt werden kann. In derselben 
Richtung wirkt die Notwendigkeit der Umstellung auf andere Werkstoffe, da damit auch an 
dere Bedingungen der Bearbeitung vorherrschend sind. Gegen die Einzweckmasohine spricht 
auch ihre möglicherweise schnelle Veraltung durch den technischen Fortschritt. 
Weitere Gesichtspunkte für die Auswahl der Maschinen und Werkzeuge sind die Sicherheit 
der sie bedienenden Menschen sowie die Frage der Bedienung. Jede Maschine birgt eine 
Gefahr für die Bedienung in sich, auch wenn sie noch so klein ist. Es sollte jedoch eine Vorbe 
dingung für die Anschaffung einer Maschine sein, daß ihre Sicherheitseinrichtungen auf den 
denkbar höchsten Stand gebracht sind, bevor die übrigen Eigenschaften untersucht werden. 
Zu klären ist auch die Bedienung der geplanten Maschine. Die beste und technisch vollkom 
menste Maschine kann enttäuschend arbeiten, wenn keine geeignete Bedienungsmannschaft 
zur Verfügung steht. Geeignete Leute müssen erst unter großen Kosten gefunden oder heran
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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