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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Die Menschen im Betrieb
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

56 
,Der Wertgedanke“, 
teil darüber an die Hand, wie dieses Singularobjekt zu erledigen sei. 
Dieses Urteil aber gewinnt für ihn, der in den übrigen „Werttheorien“ 
nur die anderweitigen Erledigungen des nämlichen Objektes 
„Wert“ ersehen kann, die Bedeutung eines zwingenden Vorurteils 
bei der Würdigung jener anderen „Beiträge zur Wertlehre“. Wenn er 
nun diese anderweitigen Erledigungen von jener abweichen sieht, die 
ihm als die richtige erscheinen muß, und die eben mit der eigenen 
oder angeeigneten „Werttheorie“ vorliegt, und dies in Punkten, wo sie 
offenbar übereinstimmen sollten, im besonderen also bei der Antwort 
auf die Frage „Was ist der Wert?“: dann kann er erst gar nicht auf 
den Zweifel verfallen, ob es sich bei den verschiedenen „Beiträgen zur 
Wertlehre“ in der Tat um das Eine, für jedermann nämliche Objekt 
handle. Denn unter dem Zwange jenes Vorurteils müssen ihm diese 
Abweichungen von Haus aus als Fehler erscheinen, deren sich 
jene anderweitigen Erledigungen schuldig machen. Als Fehler, die 
zwar der Tatsache nach im Rahmen der „Wertlehre“ störend wirken, 
im übrigen aber nicht das mindeste an dem grundsätzlichen Verhältnis 
ändern können, daß es die „Wertlehre“ mit dem Einen, für jedermann 
nämlichen Objekt zu tun habe. So bringt es gerade die stille Geltung 
des Wertgedankens zuwege, ihn in seiner Verborgenheit vor allem 
Zweifel gefeit zu erhalten, und zugleich erscheinen dabei die seltsamen 
Zustände der „Wertlehre“ in einem harmlosen Lichte: als etwas, das 
an sich zwar beklagenswert ist, aber keinerlei kritische Bedenken wach 
ruft !). 
*) Ganz im Sinne der Auffassung, welche die Verhältnisse der „Wertlehre“ unter 
der Herrschaft der herkömmlichen Anschauung mit Notwendigkeit erfahren, ist auch das 
Verhalten der Theoretiker gegenüber den fremden „Werttheorien“, wo diese von der 
eigenen oder angeeigneten inhaltlich abweichen. Im besonderen auch, soweit es die 
Antwort auf die Frage „Was ist der Wert?" betrifft. Dreifach ist da die Art, in der 
wir die Vertreter einer eigenen Werttheorie die Aussagen der fremden angreifen sehen. 
Die abweichende Antwort auf jene Frage wird zum Ersten als Definitionsfehler 
hingestellt. Man sieht, die Einheit, die Nämlichkeit des Objektes „Wert“ wird hier in 
der Einheit und Nämlichkeit des Definiens erblickt, wobei das Definitum, wie es aus 
der eigenen „Werttheorie“ hervorgeht, als Kriterium der Richtigkeit im Definieren ge- 
handhabt wird. In diesem Sinne sagt z. B. Zuckerkandel (Z. Th. d. Pr. S. 51): 
„Die von Galiani gegebene Definition des Wertes ist unrichtig.“ Es klingt schon 
mehr die (gleich zu erörternde) zweite Art des Angriffes heraus, wenn Zuckerkandel 
an einer anderen Stelle (a. a. O. S. 45) sagt: „Will man die Kaufkraft aus mensch 
lichen Erwägungen heraus erklären, so muß man zunächst wissen, was man unter Wert 
zu verstehen hat. Welche Momente Zusammentreffen müssen, damit eine Sache Wert 
erhalte, dies war der Wissenschaft bald klar geworden, und man hielt allgemein mit 
Recht daran fest, daß der Wert entsteht, sobald eine Sache Nützlichkeit und Seltenheit 
besitzt. Damit war aber noch nicht gegeben, was der Wert ist. Lange verstand man
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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