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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

einzelne eine Tonne zu beanspruchen. Wenn wir aber annehmen, 
daß sich neben diesen hundert Personen zwei Kapitalisten befinden, 
so wird die Verteilung ungleichmäßig sein, denn diese beiden werden 
vielleicht jeder für sich allein zwei Tonnen beanspruchen. Dann ver 
bleiben für jeden anderen nur 9 ®/ioo Tonnen, gewiß ein Unrecht vom 
absoluten Vergleichsstandpunkte aus, aber nur eine ganz unwesentliche 
Verschlechterung gegenüber der Verteilung auf kommunistischer Grund 
lage. Hierbei will ich vorläufig nicht einmal die berechtigte Frage 
stellen, ob in einem kommunistischen Staate nicht an die Stelle der 
zwei Kapitalisten zwei hohe Beamte treten würden, die den gleichen 
erhöhten Anspruch aus je zwei Tonnen stellen würden! 
Bei der Beurteilung des Kapitalismus dürfen wir vor allem 
eins nicht übersehen; unbestritten hat er doch die — gute oder schlechte, 
das ist verschieden beantwortet — Eigenschaft, die Menschen zu 
immer größeren Produktionsleistungen anzuspornen 
Schlagen wir nun den Kapitalismus nieder, so würde auch die treibende 
Kraft, der Ansporn zur Arbeit, verschwinden. Wenn wir dann zu 
unserem obigen Beispiel zurückkehren, müssen wir zugeben, daß wahr 
scheinlich nicht hundert, sondern vielleicht nur achtzig Tonnen pro 
duziert würden, und dies würde für jeden eine Verteilungsquote von 
8 /io Tonnen ergeben, also eine wesentlich ungünstigere als unter 
kapitalistischer Herrschaft. Demgegenüber behaupten freilich die 
Kommunisten, daß unter ihrer Leitung die Produktion nicht abnehmen, 
sondern zunehmen würde, eine Behauptung, die indes durch die 
früheren und besonders die gegenwärtigen Erfahrungen nicht die 
geringste Begründung findet; im Gegenteil: die Praxis erweist, daß 
es umgekehrt ist. Wenn übrigens das Hauptübel des Kapitalismus 
darin erblickt werden soll, daß er sich von den täglichen Massen 
artikeln etwas mehr verschafft als den Durchschnitt, so muß gefragt 
werden, ob in dieser Beziehung viel geändert würde, wenn unsere 
jetzigen kapitalistischen Wirtschaftsführer durch kommunistische ersetzt 
würden. Ich glaube kaum; denn es ist ja eine allgemein menschliche 
Eigenschaft, zuerst für den eigenen Magen zu sorgen. Ich habe 
das Beispiel des Wirtschaftskörpers von 100 Personen recht grob 
gewählt, denn in Wirklichkeit kamen nie zwei Kapitalisten auf 100 
Arbeiter, und ferner kann man annehmen, daß in Friedenszeiten der 
Anspruch des einzelnen Kapitalisten auf Lebensmittel usw. durchaus 
nicht doppelt so groß war als der aller übrigen Menschen.
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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