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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

2 
17 
Es kann mir erwidert werden, daß die angeblich ungleichmäßige 
Verteilung nicht nur durch die Kapitalisten, sondern auch durch die 
besser situierten Bürger verursacht werde, und daß infolgedessen mein 
Beispiel nicht stimme. Hier mag zunächst festgestellt werden, daß 
ein konimunistischer Staat außer den Großführern an Stelle der Groß 
kapitalisten auch Mittel- und Kleinführer an Stelle der Kleinkapitalisten 
und Bürger benötigen dürfte, und diese werden sicher bei der Ver 
teilung ebenfalls eine bessere Behandlung beanspruchen. Abgesehen 
hiervon sehen wir aber, daß der Haß der großen Massen sich 
wesentlich nur gegen die größeren Kapitalisten richtet, wie das z. B. 
durch die Forderung nach Sozialisierung der großen Betriebe bewiesen 
wird. Es ist das auch erklärlich, denn mit dem besser situierten 
Bürgertum ist der Arbeiter in zu vielen Fällen verschwägert und 
versippt, und die Hoffnung, daß er oder doch wenigstens seine Kinder 
durch Glück oder Tüchtigkeit in diese Gesellschaftsklasse aufsteigen 
könnten, ist viel zu stark und naheliegend, um einen wirklichen Haß 
gegen den Bürger aufkommen zu lassen. 
Sehr zugunsten des Kapitalismus spricht seine Neigung, nur 
einen Teil seiner Gewinne für den persönlichen Bedarf 
auszugeben. Ein Kapitalist, der nicht weiter spart, sondern alle 
Gewinne und womöglich noch einen Teil seines Kapitals verzehrt, 
hört bald auf, Kapitalist zu sein. Wenn aber jemand in einem Jahre 
1 000 000 Mark verdient, hiervon 100 000 Mark für seinen eigenen 
Bedarf an vergänglichen Gütern ausgibt, dagegen 900 000 Mark 
in Neuanlagen, Maschinen usw. hineinsteckt, so handelt er hiermit 
ganz außerordentlich im Interesse der gesamten Volkswirtschaft, denn 
diese Neuanlagen vergrößern das Volksvermögen dauernd oder doch 
auf längere Zeit. Es sei hierbei auch auf die Unmöglichkeit hin 
gewiesen, einmal investierte Gewinne verschwenden oder vergeuden zu 
können. Der Kapitalist erzeugt durch solche Verwendung seiner 
Gewinne eine feste Grundlage zu weiterer Vermehrung des Volks 
vermögens. Seine Ersparnisse kommen nicht nur ihm selbst, sondern 
auch der Gesamtheit zugute. Es ist also ein scharfer Unterschied zu 
machen zwischen den Kapitalisten, die durch werbende Neuanlagen 
für das Wohl der Volkswirtschaft sorgen, und denen, die ihre Ein 
nahmen oder ihr Vermögen für vergängliche Güter verschwenden; 
der Kapitalist, der den größten Teil seiner Gewinne in maßloser 
Weise für vergängliche Güter ausgibt, ist ein Schädling der Volks-
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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