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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

Ziel der Volkswirtschaft, aus den Luxusartikeln wieder Massenartikel 
zu machen, immer weiter in die Ferne geschoben. 
Neben den — eben durch das falsche Steuersystem verursachten — 
vielen Steuerhinterziehungen ist es noch ein anderer Faktor, der den 
Ertrag der gegenwärtigen Steuern herabdrückt: das sind die außer 
ordentlich hohen Verwaltungskosten. Es ist klar, daß jedes 
Steuersystem gewisse Erhebungs- und Verwaltungskosteu verursacht, 
aber die Regierung sollte danach streben, diese Kosten möglichst gering 
zu gestalten, was eben nur durch Einfachheit und Einheitlichkeit des 
Steuersystems erreicht werden kann. Das aber ist bei dem verwickelten 
gegenwärtigen Steuerwesen, wo ein Gesetz das andere, und zehn 
Ausführungsbestiinmungen hundert andere jagen, nicht der Fall. Man 
denke nur an die Kosten, die allein die Veranlagung und Erhebung 
der Einkommensteuer bereitet hat. Ich erinnere ferner an die kolossale 
Mehrarbeit, die der Staat den Arbeitgebern bei Berechnung des Lohn 
abzuges auferlegt hat; der Arbeitgeber wird einfach gezwungen, der 
Steuerbehörde ein gut Teil ihrer eigentlichen Arbeit abzunehmen, 
und das auch noch unentgeltlich; erst längere Vorstellungen haben 
dazu geführt, daß den Arbeitgebern hierfür etwas vom Staat ersetzt 
wird. Alle solche Sachen verteuern natürlich die Erhebungskosten 
und verringern somit gleichzeitig den Ertrag der Steuern. Wie hoch 
sich im einzelnen die Verwaltungskosten belaufen, wird verschieden 
sein, allgemein aber darf mit Recht auf Grund angestellter Berechnungen 
angenommen werden, daß 30 bis 40 Prozent aller Steuereinnahmen 
schon durch die Erhebungs- und Verwaltungskosten der Steuerbehörde 
ausgezehrt werden. Ein Analogon dazu haben wir in Gestalt der 
öffentlichen Krankenversicherung, wo auch bei manchen Krankenkassen 
über die Hälfte der Einnahmen für Verwaltungskosten verbraucht 
wird und der Rest dann für die Leistungen der Krankenkassen im 
Interesse der versicherten Mitglieder Verwendung findet. 
Unsere gegenwärtigen Steuern sind, wie erwähnt, großenteils 
Konfiskationssteuern; und eben daraus erklärt sich, wie dargelegt, 
ihr Zurückbleiben hinter dem erwarteten Ertrag. Man lege sich doch 
einmal die Frage vor: Woraus soll eine Konfiskationssteuer herein 
geholt werden? In Frage kommen doch nur Werte, die der Staat 
als sofortiges Zahlungsmittel wieder benutzen kann. Somit scheiden die 
beweglichen und unbeweglichen Güter aus, ebenso wie die Forderungen, 
denn diese können in nennenswertem Umfange ohne vollständigen 
ZI
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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