Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Teil. Das neue System
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

59 
Man könnte mir vielleicht entgegenhalten, daß meine Steueridee 
die Unternehmer veranlassen könnte, sich große Lager anzuschaffen. 
Hierzu liegt aber gar keine Veranlassung vor, denn der Besitzer bleibt 
ja auch dann von der Einkommensteuer frei, wenn sich das Geld 
auf einem Bankkonto befindet. Außerdem wird die Auffüllung und 
Abstoßung von Lagern stets von wirtschaftlichen Motiven abhängen, 
die durch diesen Steuerplan gar nicht beeinflußt werden können. 
Selbst wenn aber mein Plan die Anhäufung von Lagern fördern 
sollte, so wäre dies nicht nur kein Fehler, sondern sogar sehr gut, 
denn wir müssen unbedingt dafür sorgen, daß wir wieder Vorräte in 
allen Artikeln bekommen, denn nur dann können wieder geordnete 
Verhältnisse eintreten, nur dann kann das notwendige Ziel, daß sich alle 
Unternehmer mit mäßigen Zwischengewinnen begnügen, erreicht werden. 
Schon in Friedenszeiten haben große Aktiengeschäfte unter Protest der 
Kltinaktionäre den Gewinn verschleiert und nur eine geringe Dividende 
verteilt. Es ist zweifellos, daß dieses Verhalten vom Standpunkt 
der gesamten Volkswirtschaft aus sehr vorteilhaft war. Ich könnte 
mir denken, daß mein Vorschlag erst recht die größeren Gesellschaften 
veranlassen würde, möglichst überhaupt keine Dividende auszuzahlen, 
vorausgesetzt, daß die Mehrzahl der Großaktionäre auf eine Dividenden 
ausschüttung nicht angewiesen ist, wie es sehr häufig vorkommt. Man 
könnte einwenden, daß hierdurch das Interesse der Kleinaktionäre 
geschädigt wird. Die Kleinaktionäre sind aber für das gute Funktionieren 
der gesamten Volkswirtschaft nicht nötig; wenn ihnen die drohende 
Nichtauszahlung einer Dividende zu gewagt erscheint, so sollen sie 
aus solchem Unternehmen herausbleiben und sich solche Papiere an 
schaffen, die ihnen eine sichere Verzinsung einbringen. 
Auch der Einwand, daß eine Verbrauchssteuer von 20 Prozent 
erst recht Veranlassung geben würde, den Steuerfiskus zu betrügen, 
etwa in der Weise, daß Privatausgaben als Geschäftsspesen gebucht 
werden, ist meines Erachtens nicht durchschlagend. Wenn jemand 
bei dieser bequemen Steuerform noch betrügen und die Gefahr einer 
Zuchthausstrafe nicht scheuen sollte, dann wird er ganz bestimmt bei 
einer Konftskationssteuer von etwa 50 Prozent vom gesamten Gewinn 
zu schwindeln versuchen und die Volkswirtschaft dadurch noch mehr 
schädigen; denn entscheidend für die Schädigung ist die Höhe der 
Summe, mit welcher er, durch den Betrug steuerfrei, an die Volks 
wirtschaft Ansprüche zur Befriedigung seiner privaten Bedürfnisse
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.