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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

großkapitalistische Macht nicht zu stören vermochte, alle mittleren 
Kapitalien aber entwertet hat. Immer mächtiger sind die Industrie- 
konzeme geworden, begünstigt durch den sozialistischen Ruf nach 
Zusammenschluß zu staatlich beaufsichtigten Verbänden, und so 
hat gerade der Sozialismus zu der Entwicklung beigetragen, die 
das Großkapital übermächtig gemacht hat. Die staatliche Auf 
sicht hat immer mehr Einfluß verloren, die Industriekonzerne, 
sogar industrielle Einzelpersönlichkeiten, sind zu den mächtigsten 
wirtschaftlichen und politischen Faktoren geworden. Der Zu 
sammenschluß zu Konzernen wurde begünstigt durch den Ver 
such, durch Konzentrationen in der Industrie die Sozialisierung 
vorzubereiten, und da der Staat in seiner realen Autorität immer 
schwächer wurde, ist die sozialistische Absicht in ihr Gegenteil 
verkehrt worden, daß nämlich dem berechtigten Streben der 
Arbeitnehmerschaft nach einem Ausdruck ihres wirtschaftlichen 
Rechts und ihres Arbeitswertes ungleich mehr Hindernisse ent- 
gegengestellt worden sind, als es ohne die Begünstigung durch 
die sozialistische Agitation möglich gewesen wäre. Aber mehr 
als das bisherige kapitalistische System fordert die Allmacht ein 
zelner Kapitalmagnaten den Widerspruch der arbeitenden Kreise 
des Volkes heraus, und das sind fast ebensoviele Millionen als auf 
der anderen Seite Einzelpersonen. Die Ungerechtigkeit einer der 
artigen Wirtschaftsgliederung, in der Millionen Menschen die Lohn 
empfänger von ganz wenigen bestimmenden Kapitalfürsten sein 
müssen, widerspricht vollends der bisherigen sozialen Entwicklung 
in Deutschland und der politischen Organisation des Reiches. Die 
Überrechtung einiger Weniger bedeutet für die große Masse ein 
Unrecht, das um so weniger zu verantworten ist, als die Demo 
kratie das gleiche Recht für alle auf ihre Eahne geschrieben 
hat, sie verewigt die politischen und wirtschaftlichen Klassengegen 
sätze und je mehr beide Parteien um ihr Recht kämpfen müssen, 
desto mehr wird sich naturgemäß auf beiden Seiten das Bestreben 
geltend machen, dem anderen Teil die verteidigten Rechte zu 
schmälern. Gerade seit der Revolution hat sich gezeigt, in welchem 
großen Umfange gegenseitige Wirtschaftskämpfe die Leistungs 
fähigkeit der Wirtschaft beschränken. Wenn aber weiter die wirt 
schaftlichen Kräfte für unproduktiven gegenseitigen Kampf auf 
gezehrt werden, so kann keine Wirtschaft gedeihen, dann folgt 
aus der wirtschaftlichen die politische Versklavung. Schon aus 
diesem Grunde ist die Trustentwicklung der heutigen Zeit ein un 
gesunder Weg auch dann, wenn man von allen sozialen Gesichts-
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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