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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Ausführungsmöglichkeiten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

34 
würdiger erscheinen muß, als es nicht als fair gelten kann, ein 
System, das man bekämpft, erst zu verdrehen, um es bekämpfen 
zu können. Außer der landesüblichen Verzinsung des Kapitals hat 
aber Geheimrat Deutsch noch das wichtigste Moment meines Wirt- 
schaftssytems außer acht gelassen, und das ist die Erhöhung 
der allgemeinen Leistungsfähigkeit, hervorgerufen durch 
die mitinteressierte Arbeiterschaft an der größeren Ertragfähig 
keit des Unternehmens. Diese kann man einstweilen zahlenmäßig 
nicht einsetzen, weil jede Grundlage für eine Schätzung fehlt. 
Aber das eine ist sicher, wenn überhaupt, so ist durch eine am 
Betriebe unmittelbar interessierte Arbeiterschaft eine 
Erhöhung der Betriebserträge herauszuwirtschaften. Bei der 
aber sicher zu erwartenden Erhöhung der Betriebsgewinne ist nicht 
nur für den Arbeiter ein namhafter Betrag als Jahresgewinn zu 
erzielen, sondern wird auch der Ausgleich für den Kapitalisten 
geschaffen, so daß er in Wirklichkeit gar keinen Mindergewinn, 
nur eine Erhöhung auch seines Ertrages aus der Zusammenarbeit 
zwischen Kapital und Arbeit zu erwarten hat. Darin liegt ja gerade 
der Vorteil des Systems, daß es sich nicht um Umschichtung der 
bisherigen Erträge handelt, sondern daß durch einen neuen Wert, 
den der individualistisch frei entfalteten Arbeit, die Erhöhung 
und Besserstellung für beide Teile hervorgerufen wird. Herr 
Geheimrat Deutsch befindet sich deshalb auch da im Irrtum, wenn 
er folgert, daß die Hoffnungen, die ich in der Arbeiterschaft erweckt 
habe, nicht in Erfüllung gehen können und nur geeignet sind, Un 
zufriedenheit zu schaffen. Im übrigen habe ich gerade die Arbeiter 
schaft davor gewarnt, sich übertriebenen materiellen Hoffnungen 
hinzugeben. Der Wert meines Arbeitssystems liegt gar nicht so 
ausschließlich in der Gewinnbeteiligung des arbeitenden Menschen, 
sondern in dem ideellen Einsatz aller individuellen Kräfte in der 
Wirtschaft, und da sollte es gerade die Industrie sein, die eine 
Erhöhung der Arbeitsfreudigkeit und damit der Produktion be 
grüßen sollte, besonders da ihr nichts genommen wird. 
Gleichwohl sind natürlich die materiellen Erträge aus der 
freudig in den eigenen Betrieb eingelegten Arbeit nicht zu unter 
schätzen. Ganz gleich wie viel es ist, es ist auf jeden Fall ein selbst 
erarbeiteter Gewinn, über den sich jeder freut und der nur mehr 
noch zur Arbeit anspomt, weil man erkennt, daß aus der eigenen 
Leistung auch etwas herauskommt. Gerade in unserer so mate 
riellen Zeit ist die Verbindung ideellen Wertes mit einem sicht 
baren Gelderträge das Mittel, das eigentlich am nächsten liegen
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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