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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

1* 
D ie Zukunft des deutschen Volkes ist ein wirtschaftliches Pro- ( 
blem. Sie ist dadurch bedingt, daß Deutschland nicht nur die 
Verpflichtungen des Fri edensvertrages von Versailles erfüllen kann, 
sondern darüber hinaus und trotz der furchtbaren Lasten wieder 
eine gesunde Existenz seiner bedrohten Wirtschaft sichern kann. 
Nach der Annahme des Friedensvertrages und seiner im Londoner 
Ultimatum festgelegten wirtschaftlichen Ergänzung ist jeder Streit 
darüber, ob erfüllbar oder nicht, zwecklos. Jetzt muß geleistet 
werden, was versprochen ist. Das deutsche Volk ist für mehr als 
ein Menschenalter darauf festgelegt, seinen Gegnern im Weltkriege 
132 Milliarden Goldmark zu erarbeiten, wovon jährlich 2 Milliarden 
Goldmark als feste Tilgungsquoten zu zahlen sind, darüber hinaus 
noch eine variable Leistung, die 26 Prozent der Ausfuhr entsprechen 
muß und eine Beteiligung der Alliierten an dem allmählichen Er 
starken der deutschen Wirtschaft darstellt. Es gilt deshalb, aus 
der deutschen Wirtschaft erhöhte Leistungen herauszuholen, wenn 
nicht die Reparationen zu einer Auszehrung und zum Zusammen 
bruch des deutschen Volkes führen sollen. Diese Erkenntnis ist 
allgemein, aber die Möglichkeit erhöhter Leistungen ist mehr als 
problematisch, da die Erträge der deutschen Wirtschaft heute nicht 
einmal ausreichen, um allen in ihr wirkenden Kräften eine normale 
Existenz zu gewährleisten. Jede Beeinträchtigung der Lebens 
notwendigkeiten des deutschen Volkes, jede steuerliche Belastung 
zum Zwecke der Reparationszahlungen ist ein Eingriff in die 
Substanz des Volksvermögens, der, wenn er nicht durch neu ge 
schaffene Werte wieder ausgeglichen werden kann, eine weitere 
und zunehmende Schwächung der deutschen Volkswirtschaft mit 
sich bringt und daher die Grundlagen auch politischen Wieder 
aufstiegs untergräbt. Ohne einen Eingriff in die Substanz der deut 
schen Wirtschaft in dem oben gekennzeichneten Sinne wird es nicht 
abgehen können. Zunächst muß die Deckung hergenommen werden, 
wo sich überhaupt Werte befinden, und von heute auf morgen einen 
Mehrertrag neu zu erzeugen, der den übernommenen Verpflich 
tungen entspricht, ist eine absolute Unmöglichkeit, an der dadurch 
nichts geändert wird, daß ein Eingriff in die Substanz des Volks 
vermögens als das größte nationale Unglück angesehen werden muß.
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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