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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Steueraktie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

57 
volkswirtschaftlichen Interessen berechtigt sein kann. Auch die 
ses wird dem Staate nur gegen erhebliche Widerstände durchzu 
setzen gelingen, die aber überwindlich sind, weil die Steueraktie 
hauptsächlich und vor allem den Zahlungsmodus für andere 
Steuern darstellt. Die Steueraktie hat dadurch eine starke Ähn 
lichkeit mit der Arbeitsaktie. 
Eine solche Art steuerlicher Erfassung hätte außerordentliche 
Vorzüge, da automatisch sich die Steuer sowohl dem Ertrage 
des Kapitals, als des durch Kapital und Arbeit geschaffenen Ma 
terialwertes und auch der in jedem Wirtschaftsbetrieb eingesetzten 
Arbeit anpaßt. Der Steueraktienwert würde, da er in einem be 
stimmten festgelegten Verhältnis zu allen im Betriebe steckenden 
volkswirtschaftlichen Werten bleibt, sich mit jeder Wert- sowie 
jeder Ertragserhöhung gleichfalls erhöhen, ohne daß besondere 
Veranlagungen notwendig sind. Der ganze Steuerapparat 
würde dadurch um so mehr vereinfacht werden, je weiter die viel 
verzweigten übrigen Steuerarten in der Steueraktie aufgehen und 
durch sie ersetzt werden könnten. Auch die Lasten würden ohne 
Zweifel dadurch viel gleichmäßiger und gerechter verteilt werden 
können, als es auf dem sonst so unterschiedlichen Wege der Ver 
anlagung zu den verschiedensten Steuern geschehen könnte. So 
können im Laufe der Zeit die mannigfaltigsten Steuern so weit 
in die Steueraktie eingebaut werden, daß letzten Endes nur noch 
die Besteuerung der Personen und der Werte nebenher noch übrig 
bliebe, die nicht in volkswirtschaftlichen Betrieben wirken. Ein 
wesentlich einfacherer Steuerapparat, sehr wesentliche Erspar 
nisse in einem System, das ganz allgemein auf Produktions- und 
Ertragssteigerung hin resultiert, das ist auch ein steuerlicher Vor 
teil, der durchaus nicht unterschätzt werden darf, besonders im 
Hinblick darauf, daß der große Beamtenapparat der Finanzämter 
außer ordentliche Summen verschlingt. Indem die Steueraktie 
in erster Linie an den Gewinnen der Arbeit und des Kapitals teil 
nimmt, wird auch die Last weniger schwer empfunden, als wenn 
auf das Kapital und die Betriebsmittel ebenso wie auf die Arbeits 
einkommen direkt größere Lasten gelegt werden müßten. Wenn 
auch gegenwärtig nicht daran gedacht werden kann, von vorn 
herein in der Steueraktie alle die Steuern aufgehen zu lassen, die 
sie in der weiteren Entwicklung aufsaugen und entbehrlich machen 
könnten, so ist ihre Einführung doch nicht aufzuschieben, muß 
vielmehr gleichzeitig mit der wirtschaftlichen Neukonstruktion 
zusammen erfolgen, weil beides Bestandteile eines und desselben
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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