Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Deutsche Volksversicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Volksversicherung

Monograph

Identifikator:
1014391997
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45965
Document type:
Monograph
Author:
Behrens, Franz http://d-nb.info/gnd/123458668
Title:
Die Deutsche Volksversicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (36 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Volksversicherung
  • Title page
  • Contents
  • "Die Volksfürsorge"
  • Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
  • Die Einigungsverhandlungen
  • Das Scheitern der Verhandlungen
  • Die "Deutsche Volksversicherung A.-G."
  • Feinde und Neider

Full text

14 
Bei den Verhandlungen wurde der Angelegenheit von den ver 
schiedensten Seiten lebhaftes Interesse entgegengebracht. Man war 
sich von vornherein darüber einig, daß es mit der Gründung von 
örtlich oder sonst irgendwie begrenzten Kassen nicht getan sei. Man 
müsse vielmehr „zum Ganzen streben" und der großen sozialdemokrati 
schen Gründung ein großes nationales Werk gegenüberstellen. 
Auch in den Kreisen der christlichen Gewerkschaften beschäftigte 
man sich bereits im Sommer 1912 mit der Frage der Volksversiche 
rung. Im Vorstande des Gesamtverbandes fanden verschiedentlich 
Erörterungen darüber statt, die schließlich dazu führten, daß die Frage 
auch gelegentlich des Kongresses, der vom 6. bis 10. Oktober 1912 
in Dresden tagte, im Ausschuß des Gesamtverbandes zur Sprache kam. 
Diese Aussprache führte dazu, daß am 17. Oktober 1912 der Verfasser 
den Ausschuß des „Deutschen Arbeiterkongresses" zu einer Tagung 
nach Essen einberief, die am 28. Oktober 1912 stattfand. Die Bericht 
erstattung über die Frage der Volksversicherung hatte Liz. Dr. Schäfer, 
der Direktor der Pfarrer-Pensionskasse „Ecclesia" in Remscheid, über 
nommen. Man befaßte sich hier mit allen Möglichkeiten, die in 
Frage kamen. Insonderheit zog man auch die Frage einer Verstaat 
lichung oder eines Reichsmonopols in die Erörterung hinein und 
kam schließlich zu dem Ergebnis, daß unter allen Umständen eine Form 
gefunden werden müsse, welche die Gemeinnützigkeit des neuen Unter 
nehmens sicherstelle. Es wurde ein Unterausschuß eingesetzt, dem von 
den „christlichen Gewerkschaften" der Reichstagsabgeordnete Becker, vom 
„Deutsch-nationalen Handlungsgehilfenverband" Herr Blobel und 
der Verfasser angehörten. Der Unterausschuß sollte die Frage 
studieren und dem Ausschuß praktische Vorschläge unterbreiten. Auch 
sollte er ihm geeignet erscheinende Maßnahmen selbständig einleiten, 
wozu ihm Generalvollmacht erteilt wurde. 
Wenige Tage später fand zwischen dem Präsidenten des Kaiser 
lichen Aussichtsamts, Dr. Grüner, und dem Reichstagsabgeordneten 
Schiffer eine Besprechung in Hannover statt, an der außer den ge 
nannten beiden Herren noch der Reichstagsabgeordnete Becker, Gene 
ralsekretär Stegerwaldt und der Verfasser teilnahmen. Gegenstand der 
Unterhaltung waren Dr. Gruners Gedanken einer allgemeinen Volks 
versicherung, wie er sie bereits in seiner obenerwähnten Broschüre 
niedergelegt hatte, und der Aufsatz, der im Februar in den „Grenz 
boten" erschienen war. Diese Vorschläge fanden lebhaften Anklang, 
wenngleich man sich darüber einig war, daß sie noch einer weiteren 
Ausgestaltung bedürften. Der Versuch einer der alten privaten Volks 
versicherungsgesellschaften, mit den christlichen Gewerkschaften in Füh 
lung zu kommen, wurde von vornherein abgewiesen. 
Auch der „Verband Deutscher Gewerkvereine (Hirsch-Duncker)" 
war seinerseits nicht untätig gewesen, sondern hatte in der Frage 
bereits nähere Fühlung mit dem Vorsitzenden des „Verbandes Deut 
scher Lebensversicherungsgesellschaften", Regierüügsdirektor von 
Rasp, genommen. 
Demnach steht einwandfrei fest, daß die nationalen Arbeiter 
durchaus nicht im Hintergründe gestanden, sondern zu ihrem Teile 
eifrig an der Lösung der Volksversicherungsfrage mitgearbeitet haben. 
Wenn sie nicht, wie die sozialdemokratischen Gewerkschaften und 
Konsumvereine, selbständig von sich aus vorgegangen sind, so haben
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.