Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Deutsche Volksversicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Volksversicherung

Monograph

Identifikator:
1014391997
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45965
Document type:
Monograph
Author:
Behrens, Franz http://d-nb.info/gnd/123458668
Title:
Die Deutsche Volksversicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (36 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Scheitern der Verhandlungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Volksversicherung
  • Title page
  • Contents
  • "Die Volksfürsorge"
  • Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
  • Die Einigungsverhandlungen
  • Das Scheitern der Verhandlungen
  • Die "Deutsche Volksversicherung A.-G."
  • Feinde und Neider

Full text

Gründer der „Deutschen Volksversichrrung" beiseite und wandte 
sich zu denen, deren „Eigennutz" er bisher so hart verdammt hatte, 
zu den alten Volksversicherungsgesellschasten. So kam das „Kartell" 
zustande. 
Mas aber bezweckte Herr Geheimrat Kapp damit ? Er mußte sich dar 
über im klaren sein, daß dieses Kartell die Aufgaben nicht erfüllen koirnte, 
die der geplanten gemeinnützigen Volksversicherungsgesellschaft zu 
gedacht waren. Wo sollte die große Masse das Vertrauen her 
nehmen zu diesem Gebilde? Wo sollte die Geschlossenheit in der 
Organisation herkommen, ohne die gerade ein Volksversicherung's- 
unternehmen niemals gedeihen kann? Mit diesem inhaltlosen Werk 
fertig zu werden, konnte der „Volksfürsorge" nicht schwer fallen. 
Trotzdem schloß Herr Kapp das Kartell ab. 
Und welches ist der Inhalt dieses Kartells? Nach eigenen An 
gaben seines Schöpfers „will es die weitere Entwicklung der Volks 
versicherung fördern", „es nimmt hierzu die Schaffung einheitlicher 
Einrichtungen in Aussicht", „es will auf den freien Wettbewerb nicht 
verzichten", „es will die nachteiligen Wirkungen eines scharfen Kon 
kurrenzkampfes tunlichst vermeiden", „es behält sich die Schaffung 
eines Verbandes vor". Danach erschöpft sich der wesenlose Inhalt 
dieses Kartells, das seinen Namen nicht verdient, in der Verabredung 
der vereinigten Unternehmungen, dermaleinst Abmachungen im In 
teresse der Volksversichrrung treffen zu wollen. Und das Zustande 
kommen dieses Kartells ist für Herrn Kapp, wie er der Oeffentlichkeit 
mitteilte, der entscheidende Grund gewesen für die Ablehnung 
gemeinsamer ehrlicher Arbeit mit den privaten Lebensversicherungs 
gesellschaften und den nationalen Arbeiterorganisationen! Durch 
diese Behandlung einer Frage, die vaterländische Interessen so tief 
berührt, bekundete Geheimrat Kapp mit vollster Deutlichkeit, daß 
ihm bei der Lösung der Volksversicherungsfrage das Zusammen 
wirken aller nationalen Kräfte nicht Hauptziel war. Ihm kam es 
eben nur darauf an, zu verhindern, daß eine allgemeine ge 
meinnützige Volksversicherung geschaffen würde. So bleibt auf Herrn 
Geheimrat Kapp die schwere Schuld lasten, daß er um Sonderinter 
essen seiner Anstalten willen sich nicht gescheut hat, die Lösung der 
bedeutsamen nationalen Volksversicherungsfrage aufs schwerste zu 
gefährden. Der Vorwurf ist hart, aber er ist berechtigt. 
Daß die bestehenden Volksversicherungsgesellschaften sich zu 
diesem Kartell mit ihrem schärfsten Feinde hergaben, ist leicht ver 
ständlich. Wenn neben die „Volksfürsorge" eine gemeinnützige Ge 
sellschaft trat, in der eine Reihe der bedeutendsten Lebensversiche 
rungsgesellschaften zusammen mit den öffentlichen Lebensversicherungs 
anstalten und Hand in Hand mit allen großen nationalen Verbänden 
arbeiteten, so mußte das für sie eine sehr gefährliche Konkurrenz 
werden. Sie wären also töricht gewesen, wenn sie die Hand des 
Herrn Kapp ansgeschlagen hätten, als dieser ihnen den Weg zeigte, 
entweder das Entstehen der „Deutschen Volksversicherung" über 
haupt zu verhindern oder aber doch zum mindesten die Kräfte 
des neuen Unternehmens von vornherein zu zersplittern und so die 
Stoßkraft wesentlich abzuschwächen. Daß es Herr Kapp auch mit ihnen 
nicht ernst meinte, darüber werden sie keinen Augenblick im Zweifel 
gewesen sein. Da sie aber nach der ganzen Struktur der öffent 
lichen Anstalten diese kaum zu fürchten hatten, so konnten sie ruhig
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.