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Die Deutsche Volksversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Volksversicherung

Monograph

Identifikator:
1014391997
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45965
Document type:
Monograph
Author:
Behrens, Franz http://d-nb.info/gnd/123458668
Title:
Die Deutsche Volksversicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (36 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Volksversicherung
  • Title page
  • Contents
  • "Die Volksfürsorge"
  • Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
  • Die Einigungsverhandlungen
  • Das Scheitern der Verhandlungen
  • Die "Deutsche Volksversicherung A.-G."
  • Feinde und Neider

Full text

Nachwort. 
Wohl haben es die Gegner der „Deutschen Volksversicherung" 
fertiggebracht, ihr Entstehen hinzuzögern und die Geschlossenheit des 
Vorgehens zu beeinträchtigen. Trotz aller Anstrengungen ist es ihnen 
aber nicht gelungen, die Gründung dieses großen Werkes zu ver 
hindern. Die „Deutsche Volksversicherung" mußte entstehen und des 
halb ist sie entstanden. Nicht rückwärts zu blicken, ziemt es uns 
jetzt, sondern in die Zukunft zu schauen'.' Eine rastlose Arbeit aller 
Beteiligten, nicht zuletzt der großen nationalen Organisationen der 
Arbeiterschaft und des Mittelstandes, wird erforderlich sein, um 
den Erfolg trotz aller Schwierigkeiten und Widerstände zu sichern. 
Die Vorbedingungen dazu sind bereits geschaffen. Mehr als 30 Orga 
nisationen aus allen Gauen des Reiches und aus allen Schichten 
der minderbemittelten Bevölkerung haben sich schon jetzt zur Mit 
arbeit an den Aufgaben der „Deutschen Bolksversicherung" vertraglich 
verpflichtet; etwa zwei Millionen deutscher Männer und Frauen stehen 
heute hinter der „Deutschen Volksversicherung". Sie bilden den 
Kern, auf dem weiterzuarbeiten die Aufgabe der kommenden Jahre 
sein wird. Nur geringe Teile der Kreise, welche für die Volksver 
sicherung in erster Linie in Betracht kommen, haben sich, irre 
geleitet durch die marktschreierische Reklame der öffentlich-rechtlichen 
Zersplitterungsanstalten, diesen angeschlossen. Es ist zu bedauern, 
daß sich einige wenige Bereinigungen nationaler Arbeiter und Män 
ner des Mittelstandes bereit gefunden haben, aus dem Rahmen der 
Gesamtheit auszuscheiden und ihren Brüdern in den Rücken zu fallen, 
statt mit ihnen Hand in Hand zu arbeiten für des Volkes Wohl und 
gegen die volksfeindliche „Volksfürsorge". Uns soll auch das nur ein 
Ansporn sein, desto eiftiger zu wirken, denn es gilt eine große und eine 
gute Sache! 
Wenn wir nationalen und christlichen Arbeiter, freund 
schaftlich verbunden mit dem Mittelstände und mehreren Bauern 
verbänden, heute für die „Deutsche Volksversicherung" tätig sind, 
so fördern wir damit nicht fremde Interessen, sondern wir arbeiten 
für unsere eigene Sache, für die Wohlfahrt des Volkes und des 
Vaterlandes. Aus dem Volke heraus sind die Grundlinien vorge 
zeichnet worden, auf denen das Werk entstand. Alle Volkskreise haben 
mitgeholfen, es zweckmäßig zu gestalten. Mit dem Volke zu arbeiten, 
ist die „Deutsche Volksversicherung" bestimmt. Alle Teile des Volkes, 
ohne Unterschied von Stand und Beruf, von Partei und Konfession, 
haben sich zu tätiger Gemeinschaftsarbeit in ihr zusammengefunden. 
Hier steht der Arbeiter neben dem Handwerker, der Beamte neben 
dem Kaufmann, der Landmann neben dem Städter. Für das Volk 
zu arbeiten, ist ihr großes Ziel. Nicht trennen will sie, sondern
	        

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Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
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