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Das Minenwesen in Argentinien

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Bibliographic data

fullscreen: Das Minenwesen in Argentinien

Monograph

Identifikator:
1014451132
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29111
Document type:
Monograph
Author:
Hauthal, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116549769
Title:
Das Minenwesen in Argentinien
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Süd- und Mittel-Amerika-Verlag G.m.b.H.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (27 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Minenwesen in Argentinien
  • Title page

Full text

glauben ja die Auftraggeber einem abratenden Gutachten 
doch nicht, und gehen nun erst recht an die Ausbeutung 
der Minen. Und doch viel, sehr viel Geld wäre nicht 
verloren worden, wenn die Gutachten gewissenhaft aus 
gestellt und befolgt worden wären. Ein klassisches Bei 
spiel sind die berüchtigten Goldseifen des Rio San Juan 
de Oro bei Tupiza, allerdings in Bolivien, aber sehr 
nahe der argentinischen Nordgrenze, und die Verhält 
nisse sind die gleichen — mutatis mutandis. Und dann — 
es war argentinisches Geld, was da verloren wurde. Die 
Gutachten waren, wenn auch nicht gerade ungünstig, 
doch so, daß es geraten gewesen wäre, nur mit 
einer gewissen Vorsicht an die Ausbeutung heranzugehen. 
Aber da wurde gleich die Ausbeutung in allergrößtem 
Maßstabe in Angriff genommen. Vier große Bagger 
maschinen wurden unter ungeheuren Kosten per Maul 
tiere und per Karren auf den schwierigen Wegen von 
Buenos-Aires aus hinaufgeschafft -— und als nun die 
Bagger zu arbeiten anfingen, da war entweder viel zu 
wenig Gold da oder überhaupt keins, so daß schon nach 
ganz kurzer Zeit der Betrieb eingestellt werden mußte, 
und die Gesellschaft sich auflöste. Die 4 Bagger liegen 
da oben und sind für den, der sie haben will, für 
ein Spottgeld zu kaufen. Ähnliche Vorkommnisse, die 
sich leider auch in Argentinien wiederholten, übten na 
türlich ihre Wirkung aus. Das Kapital wurde mißtrauisch 
und zog und zieht sich immer mehr vom Minenwesen 
zurück. 
Wie man oft ohne genügende gründliche Vorunter 
suchung an die Ausbeutung einer Erzader heranging, so 
in vielen Fällen auch ohne genügendes Kapital. Man 
wollte eben ohne Anlagekapital möglichst rasch — mög 
lichst viel aus der Mine herausholen. Da war dann aller 
dings oft das geringe Kapital verbraucht, ehe überhaupt 
ein regelrechter Abbau beginnen konnte, wenn überhaupt 
von einem regelrechten Abbau geredet werden kann. 
In den meisten Fällen war es wildester Raubbau in ver 
wegenstem Sinne des Wortes, an dessen üblen, weil für 
den später einsetzenden regelrechten Betrieb sehr kost
	        

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Das Minenwesen in Argentinien. Süd- und Mittel-Amerika-Verlag G.m.b.H., 1912.
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