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Der Zucker im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zucker im Kriege

Monograph

Identifikator:
1014570352
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24296
Document type:
Monograph
Author:
Follenius, Robert http://d-nb.info/gnd/138022984
Feßmann, Karl
Title:
Der Zucker im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (98 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

10 
dessen höhere Erträge. — Die Steigerung des Hackfruchtbaues, d. i. 
hauptsächlich die des Rübenbaues auf schwerem und des Kartoffel 
baues auf leichtem Boden, führt uns dem Ziele näher, die Er 
nährung unseres Volkes aus den Erzeugnissen deutschen Bodens zu 
decken. — AIs der Rübenbau eingeführt wurde, so sagt Professor 
von Rümker in einem 1914 gehaltenen Vortrage, war man sehr 
im Zweifel, ob die Anbaufläche, die dem Getreide zugunsten des 
Rübenbaues verloren ging, nicht schädlich wirken würde, und ob dieser 
Verlust an Anbaufläche uns nicht mit der Brotversorgung des Volkes 
in Zwiespalt bringen würde. Diese Befürchtungen haben sich nicht 
nur nicht bewahrheitet, sondern das Gegenteil ist eingetreten. Mit 
der Einführung des Rübenbaues gleichzeitig sind in den betreffenden 
Wirtschaften die Durchschnittserträge des Weizens um 2 bis 4 
Zentner vom Morgen gestiegen, beim Roggen um l 1 ^ bis 3 Zentner, 
bei Gerste um 2^ bis Zentner, beim Hafer um bis 2 
Zentner, so daß der Verlust an Anbaufläche überreich durch die Mehr 
erträge von der Flächeneinheit ausgeglichen worden ist. Das ist, wie 
oben erwähnt, daraus zu erklären, daß die hohen Ansprüche, welche | 
die Hackfrüchte an Arbeit, Düngung, Pflege der Felder stellen und die 
erfüllt werden müssen, weil sonst keine lohnende Rübenernte gemacht 
werden könnte, zugleich die günstige Folge haben, daß auch alle 
anderen Früchte, die auf dem gleichen Boden abwechselnd mit der 
Rübe gebaut wurden, ihren Vorteil davon hatten. Viele Vorsorge 
hat man den anderen Feldfrüchten nicht um ihrer selbst willen zuteil 
werden lassen, sondern der Rübe zuliebe, die dann nach ihnen kommen 
sollte, damit diese das Land in einem Zustande vorfand, wie sie cs 
brauchte. Der Rübenbau ist damit der Erzieher der Landwirtschaft 
zur Intensität und zur Steigerung der Produktion gewesen. 
Die Zahlen bestätigen uns, daß wir die hohe Stufe unserer 
heutigen landwirtschaftlichen Kultur vornehmlich durch den zu 
nehmenden Hackfruchtbau erreicht haben. Im Durchschnitt der Jahre 
1907 bis 1912 betrug der Anbau der Hackfrüchte von der gesamten 
Ackerfläche in Deutschland 14,6 °/„ (davon etwa 2,5 °/ 0 Zuckerrüben), 
in Österreich-Ungarn 10,0 °/„, in Frankreich nur 6,5 °/„, in Italien 
3,6 °/o, in Rußland 3,3 °/,, in Großbritannien 2,4 °/ 0 . Damit hängt 
die überragende Leistungsfähigkeit der intensiven deutschen Land 
wirtschaft eng zusammen. Je weiter wir den Anteil des deutschen 
Hackfruchtbaues an der gesamten Ackerfläche erhöhen, um so eher 
wird es möglich sein, die Bevölkerung aus der eigenen Landwirtschaft 
zu ernähren. 
Der Anbau der Zuckerrüben in größerem Umfange ist aber an 
das Vorhandensein der Zuckerfabriken geknüpft. Treffend sagt
	        

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Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
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