Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Zucker im Kriege

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Zucker im Kriege

Monograph

Identifikator:
1014570352
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24296
Document type:
Monograph
Author:
Follenius, Robert http://d-nb.info/gnd/138022984
Feßmann, Karl
Title:
Der Zucker im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (98 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

22 
starke Geldbedürfnis des Reiches ihre Durchführung in letzter Stunde 
verhindert. Der Weltkrieg und die Steuerlast, die er im Gefolge 
hat, wird wohl die Industrie auf lange hinaus der Hoffnung be 
rauben, die Steuerermäßigung für Zucker verwirklicht zu sehen. Uni 
so wünschenswerter ist die Erhaltung einer ausreichenden Zucker- 
ausfuhrmöglichkeit für die Zeit nach dem Kriege. 
Bei den großen Vorteilen, die der Rübenbau unserer Boden 
kultur und unserer Viehhaltung bringt, muß Deutschland bestrebt 
sein, seinen Rübenbau nach dem Kriege noch weiter als vordem aus 
zudehnen. Rohzucker- wie Sicdereigewerbe können nur dann wirt 
schaftlich arbeiten, wenn die Fabriken ihre Betriebseinrichtungen mit 
Anspannung aller Kräfte voll ausnützen. Geschieht dies, so müssen 
wir wieder mit einer Ausfuhr des Erzeugungsüberschusses rechnen. 
Ein solcher wird zwar angesichts der gesunkenen Weltvorräte und der 
auch noch einige Jahre nach Friedensschluß bleibenden Anbau- 
erschwerungen sich erst langsam wieder einstellen, so sehr auch die 
baldige Aufnahme der Zuckeraussuhr schon zur Verbesserung unserer 
Währung zu wünschen wäre. Ohne starke Ausfuhr könnten Zucker 
industrie und Rübenbau auf lange hinaus nicht bestehen. Haupt- 
absatzgebiet für unsere Ausfuhr war bisher der englische Markt. Die 
Ausfuhr nach dort betrug in den letzten Jahren: 
1900/10 5 522 620 dz — 69,5 % der Gesamtzuckerciusfuhr 
1910/11 6 588 210 „ — 58,4 % 
1911/12 1,277 170 „ = 43,1 % „ 
1912/13 6219 580 „ = 54,4 % „ 
In England hat der deutsche Zucker den starken Wettbewerb 
aller Zuckerausfuhrländer zu bestehen gehabt. Das hat zu ganz 
eigentümlichen Gebilden der Steuertechnik und der Handelspolitik 
gerade für Zucker geführt, wodurch die Lage der deutschen Zucker 
industrie aufs engste berührt worden ist. Mit der Ausdehnung und 
Entwicklung der Zuckerindustrie wurden die staatlichen Einnahmen 
aus den Zuckerzöllen geringer. Zum Teil zum Ausgleich dieses Aus 
falls, zum Teil wegen der Auffassung als Luxusverbrauchsgut wurden 
Rüben und Zucker mehr und mehr als Steucrobjekte herangezogen. 
Die Art der Steuergesetzgebung führte ganz von selbst zur Gewährung 
von Prämien, die später eine kurze Zeit auch offen gezahlt wurden. 
Die auch in anderen Rübenzucker erzeugenden Ländern eingerissene 
Prämienwirtschaft brachte allmählich immer unzuträglicher werdende 
Zustände auf dem Zuckermarkte mit sich. Die jahrelangen ans Ab 
schaffung der kontinentalen Zuckerprämien gerichteten Bemühungen 
Englands brachten im Jahre 1902 die Regierungen fast aller Rüben-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.