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Proposed new customs tariff

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Bibliographic data

Full text: Proposed new customs tariff

Monograph

Identifikator:
1014961696
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24256
Document type:
Monograph
Author:
Benary, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/129586293
Title:
Kurzer Bericht über Arbeiten zu Eignungsprüfungen für Flieger-Beobachter
Edition:
Sonderabdruck aus der Zeitschrift für angewandte Psychologie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Johann Ambrosius Barth
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Bericht über die Versuche zur psychologischen Eignungsprüfung für Beobachter bei der Flieger-Ersatzabteilung 5 in Hamburg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

4 
Auf das Warengeld folgte das Metallgeld, das eine zweckmäßigere 
Form des Warengeldes darstellt. Je mehr der Handelsverkehr zunahm, desto 
größer wurde das Bedürfnis nach einer Ware mit unbeschränkter 
Verkehrsfähigkeit. Der Güteraustausch von Volk zu Volk, über 
weite Strecken hinweg, erforderte ein leicht bewegliches Tauschmittel. Früh 
schon wurden die damals noch recht kostbaren Metalle zu Schmuckgegen 
ständen (Spangen, Ringen usw.) verwendet, wie vorher schon Purpur und 
Glas; später erst fertigte man aus den Metallen Werkzeuge an. Ebenso 
wurden auch Prunkwaffen früher angefertigt als Gebrauchswaffen. Das 
Bedürfnis der Menschen, sich zu schmücken, ist uralt; der Besitz vou 
Metallen war daher für jeden erstrebenswert, um so mehr, als sie nicht 
beliebig vermehrbar sind. 
Der Stoff der zur Verwendung gelangenden Metalle war bei den ein 
zelnen Völkern verschieden. Gold und Silber waren schon in den älte 
sten Zeiten bei Assyrern, Babyloniern und Ägyptern als Tauschmittel 
bekannt. In Griechenland benutzte man anfangs Eisenstangen [6ßo).6s] als 
Tauschmittel, und dieses Eisengeld hat sich in Sparta noch bis in späte 
Zeiten hinein erhalten. Z i n n g e l d hatten die Phönizier, Kupfer- und 
Bronzegeld die Römer. 
Mit fortschreitender Kultur sind die unedlen Metalle und die anderen 
als Tauschmittel dienenden Güter (Vermittlungsgüter) immer mehr in den 
Hintergrund getreten. Den edlen Metallen (Gold und Silber) wurde eine 
bevorzugte Stellung eingeräumt. Ihre im Lauf der Zeit bemerkbaren 
Vorteile waren Veranlassung, sie allgemein als Geld zu gebrauchen; nicht 
von vornherein führte das Erkennen der Zweckmäßigkeit zur Benutzung 
der edlen Metalle als Geld. 
Die edlen Metalle vereinigen in sich folgende Eigenschaften: 
1. Sie sind dauerhaft, werden durch Luft und Wasser nicht an 
gegriffen, schmelzen erst bei sehr hoher Temperatur (Gold bei etwa 1060 
Grad) und lassen sich unbeschränkt aufbewahren und anhäufen. 
2. Sie lassen sich ohne Verlust beliebig teilen und durch Schmel 
zung wieder in beliebige Formen bringen. Auch die kleinsten Stücke sind von 
derselben Beschaffenheit. 
3. Sie enthalten in kleinen Volumen großen Wert und 
können daher leicht versandt werden, da selbst bei großen Entfernungen die 
Versandkosten im Verhältnis zum Wert keine Rolle spielen.
	        

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Preußisches Landbuch.
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