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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

haben das geringe Verständnis und die Lässigkeit kritisiert, mit der damals 
vielfach auf den großen Gütern gewirtschaftet wurde. Der ostpreußische 
Gutsbesitzer war im Allgemeinen noch nicht eng vertraut mit der eigenen 
Scholle. Nur so ist auch jener Güterhandel vor 1806 verständlich, der den 
Kein: des Übels legte, das sich bis zu den zwanziger Jahren so verderblich 
auswuchs. 
Dem tieferen historischen Blick eröffnet sich also hier wie so oft ein 
Geflecht von Ursachen, das die Schuld des einzelnen als unbedeutend er 
scheinen läßt. Es bleibt bei dem Urteil Treitschkes, der wahrlich sonst hart 
genug über Schön geurteilt hat: „seine Ansicht war gerecht, er wollte den 
alten Geschlechtern retten, was noch zu retten war, und nur die Dürftigkeit 
der Geldmittel zwang ihn zu einer Härte, die seinen Absichten widersprach"*). 
IV. Krisis und Rettung der Landschaften. 1828—1835. 
Schlußbilanz des Unterstützungsfonds. 
In den Landschaften und ihrer mangelhaften Organisatioil hatte 
Schön den eigentlichen „Unglücksquell" der beiden Provinzen gesehen. 
Die Operation auf Tod und Leben, die er unerbittlich durchführte, sollte 
schließlich auch ihnen zum Guten ausschlagen. Zunächst führte sie aber zu 
einer ernstlichen Bedrohung ihrer ganzen Existenz. 
Als Schön in seinem Bericht vom 4. Dezember 1827 beantragte, den 
Fonds zur Unterstützung der Gutsbesitzer zu schließen, mußte er gleichzeitig 
erklären, daß die Landschaften dieser Unterstützung noch weiter bedürften: 
Die schon eingeleiteten Subhastationen ließen einen weiteren Kapitals 
ausfall von 900000 Talern besorgen; außerdem seien noch Zuschüsse zur 
Zinsenzahlung erforderlich. Schön suchte diese neuen Ansprüche an die 
Staatskasse durch eines jener finanztechnischen Manöver, in denen er Meister 
war, erträglich zu machen: Das Defizit könne aus den rückzuzahlenden 
Unterstütznngsgeldern gedeckt werden. 
Die Minister Schuckmann und Lottum erklärten darauf, daß eine 
weitere Unterstützung der Landschaften keinen Sinn habe, nachdem über zwei 
Millionen für die ostpreußische und eine Million für die westpreußische ohne 
Erfolg verwandt worden seien. Man müsse sie nun auf ihre eigenen Kräfte 
verweisen und ihnen die Inanspruchnahme der Generalgarantie, die sämt 
liche im Kreditinstitut verbundenen Grundbesitzer für dessen Schulden zu 
) Deutsche Geschichte III, 459.
	        

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Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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