Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geburtenrückgang u. Sozialreform

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

M Site, Geburtenrüdgang und Sozialreform ; 
wir haben aud) wieder mıit den Heinen Dingen rechnen und der ge- 
waltigen Anteil, der der Hausmwirtfchaft, der Frau 
indernationalen SolkzwirijhHaftgebührt, ridhtıger 
zinfdäßen gelernt. Was die Frau im Haushalte tagtäglich an 
Pfennigen und SGroldhen durch unzwedmäßige Verwendung verihwendet 
ader aber durch Umficht und Tüchtigkeit im Wert erhöht, Jwummiert fich in 
der nationalen Wirtjdhaft zu Hunderten von Millionen Mark. Mehr aber 
uod) werden unfere Krieger jeelijdh empfinden, was Ihnen die Frau und 
Mutter und Schweiter gewefen find und fein werden, wenn die Gloden 
zum Frieden läuten. Umgekehrt werden und follen aber auch die Frauen 
ic ihres hohen Wertes und ihrer großen Verantwortung für das wirte 
ichaftlidhe, gejundheitlidhe und fittlidhe Wohl und Gedeihen der nationalen 
Semeinfhaft neu. bewußt werden. 
Dieje Wendung der Anfjdhaunungen muß aber praktifdhe Folgen zeitigen. 
Diefes um fo mehr, al leider die Erfahrung gezeigt Hat, daß unjere Frauen 
in den neuen gefteigerten Anforderungen der Kriegszeit vielfach ihren Yuf- 
gaben nicht gewachjen waren, ja zum Teil volljtändig verfagt Haben. Tros 
beiten Willenz find die umfajjenden Vorträge, Kurle und Belehrungen 
beim Beginn des Krieges über „Kriegsernährung“ ohne wefjentlidhe Wir- 
kung geblieben. Sie fammen eben zu jpät. € jehlten die elementaren Vor- 
fenntniffe über den Nährwert der Nahrungsmittel, zwedmäßige Zufjammen- 
ießung, die verdaulidhe und gefmadvolle Zubereitung unter entiprechendem 
Wechfel der Speijen und eine entiprechende Darreihung. Bei Umlicht, 
‚Sleiß und Züchtigfeit läßt jih auch niit einfaden Mitteln ein nahrhaftes, 
wohl hmedendes und bekömmliches Ejfjen bereiten, während beim Mangel 
viejer Kenntnijfe immer wieder durch Kartoffeln, Butterbrot und Kaffee, 
oder auch, Joweit die Mittel reichen, durdh reichliche Verabreichung von 
Sleifch und Wurft nachgeholfen werden muß. So ft e8 Legreiflid, daß 
dei demjelben Einkommen die eine Familie glüdlid und zufrieden lebt 
und noch eine blühende Kinderfchar großzieht, während in der andern fiet3 
Unzufriedenheit und Schulden hHerrichen und das eine oder die zwei Kinder 
das Bild der Unterernährung und Vernachläffigung bieten. Die Frage der 
echten Ernährung it zu einer Wifjen]Haft geworben, deren praktiidhe Ex- 
zebniffe auch bis in die Küche des Boltes reichen müffen. Yre rechte Ber- 
wendung ijt eine eben]o wichtige wie [dmwierige Kunft. Diefes um fo mehr, 
ie befchränkter die Mittel und die Auswahl der Nahrungsrohijtoffe Hd. 
Da reicht die Hergebrachte Haushaltungs- und Kochkunde, wie fie von den 
Eltern vererbt Üt, nicht aus. Noch [GHlimmer aber {teht e8 in den Familien, 
mo e5 Überhaupt Feine Tradition und Sitte in der Führung der Küche mehr 
gibt, oder wo gar die Frau wohl e8 verfteht, in Fabrik und Kontor oder gar 
auf dem Kutfdherbod verhältnismäßig reidhlidh zu verdienen, aber fich nie 
um Einfaufen, Kochen, Baden und Cinmachen bekümmert hat.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.