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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

128 Site, Geburtenrüdgang und Sozialreform 
jährigen gelperrt wird, Dann Können die einzelnen Behörden erft durch 
Erhebungen, Anhörung von Sachverftändigen ujw. die Verordnung vor- 
bereiten; e8 Können die Injtanzen vorgejehen werden, welche über die 
defte Art und die Dauer der Sperrung und über die Dispenjen bezüglich 
der Zwangseinlagen und der Sperrungen in den einzelnen befondern 
Sällen entjcdheiden. Um beiten würde [ih das „Jugendamt“ eignen. 
Um die Einführung zu erleichtern, Könnte zunächit bei den jüngern Arbeitern (bis 
zit 17 oder 18 Jahren) begonnen werden, mit der Maßgabe, daß mit jedem Kahre 
der Zwang ent|prechend weitergeht, bis alle Minderjährigen erfaßt find. Solange 
der Verdienft innerhalb der Grenze deffen fih bewegt, was zum Lebensunterhalt 
des Jugendlichen erforderlich ijt, würde der Sparzmwang auf Xoften der Eltern gehen. 
Diefer [ollte deshalb erft bei der entfpreggenden Verdienftgrenze beginnen, die fih 
natürlich Örtlidh verfdhieden geftaltet, Vielleicht Könnte der Ortslohn jugendlicher 
Arbeiter bzw. ein Bruchteil desfelben als Anhalt dienen. Ye Höher diefe Grenze ge 
nommen wird, dejto Höher darf auch der Prozentfag der Lohneinbehaltung fein. In 
diefer Beziehung erfHeint uns die Erhebung vom Überfhuß, wie e8& das Oberkom- 
mando in den Marken anordnet, zwedmäßiger als die bisher meiften? übliche eines 
allgemeinen gleidmäßigen . Prozentjages, Dabei fei aber ausdrüdlidh bemerkt, dafı 
uns die Verdienftgrenze von wöchentlich 21 KM auch [elbit für Berlin zu hoch erfdHeint 
Den Nüdfichten auf Eltern und jüngere Gefhwifter muß in der Form von Dispenfen 
in weitem Maße Rechnung getragen werden, natürlich unter der Bedingung und Kon» 
tolle, daß der Lohn auch dem elterlidhen Haushalte zugute kommt, Vielleicht Könnten 
diejenigen, die den Nachweis erbringen, daß fie freiwillig big zu einer beitimmten 
Summe gefpart haben, al3 Anerlennung und Ermunterung für Eltern und Kind 
von der Sparpflicht befreit werden. 
Bezüglich der Sperrung der Spareinlagen find verjdhiedene Formen 
möglich. Sie fan nach Lebensjahren erfolgen, 3. B. etwa dahin, daß ein 
Teil mit dem 25. Lebensjahre, falls dann der Inhaber des Sparguthabens 
verheiratet ift, erhoben werden Kann, der zweite Teil mit dem 35, Yahre, 
und wenn er nicht heiratet, das Ganze mit dem 45. Lebensjahre. Beffer er- 
iqeint e$ vielleicht, wenn ettva 20 Prozent bei der Heirat, weitere 20 Prozent 
inf Jahre fpäter und der Rejt nach weitern Fünf oder zehn Jahren erhoben 
werden fönnte, In befondern Fällen Lönnte daz Jugendamt frühere Er- 
Hebung geftatten, Um das Intereffe der Jugendlichen an den Spareinlagen 
zu fteigern, würde es [ich vielleicht empfehlen, {on bei der Ableiftung der 
militärijcdhen Dienftpflicht einen Teil, etwa bis zu 20 Prozent, freizugeben. 
m beften würde die Regelung der Lohnzah lung im Sinne 
des Schuges der elterliden Autorität und die Verpflichtung zu Min de ft- 
einlagenzuguniten der Jugendlichen verbunden. Über- 
Haupt follten in einem Jugendf{Hußgefeg alle erörterten Fürjorge- 
naßnahmen: Mitwirkung der Eltern heim Arbeitsvertrag, Auslöhnung 
auf Grund des Lohnzahlungsbuches oder von Lohnzetteln mit Quittungs- 
zwang und Sparziwang gleichzeitig getroffen werden, mit der Maßgabe, 
daß die Einzelregelung ih im Wege der Verordnung vollzieht. Diejes 
Sugendichubageles müßte ein RNeichsgefeß fein, weil e& {ih um Materien
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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