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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

132 Hike, Geburtenrüdgang und Sozialreform 
Arbeiterverlicherung [don der Familie hefonders an. Erinnert fei an das 
Hausgeld, die Wochenhilfe, die Kinderzujhußrenten, die Witwen« und 
Waifenrenten aufm. Alle diefe Leiftungen werden gewährt auf Grund der 
aleichen Beiträge für Berheiratete und Ledige, Diejfe Mehrleiitungen 
murden auch {tet8 al8 durchauZ gerecht und fjelbjtverftändlih angefehen, 
und e8 gereicht al3 Beweis des jtarfen Solidaritätsgefühls, wie es in den 
Herzen unferer Arbeiter lebendig ijt, denfelben zu bejonderm Ruhme, 
baß Anträge auf Erhöhung gerade diefer Leiftungen für die Familienan- 
gehörigen {tet3 bejonders Iebhaft und freudig begrüßt wurden. So zweifeln 
mir nicht, daß fie au zu einem gefegliden Ausbau der Im 
validenverfidhernung dahin: daß Erziehungsbeihilfen 
Für finderreide Familien gewährt würden, gern bereit fein 
werden. Der Arbeiter rechnet nicht fo Heinlidh, wie man e$ in den „be- 
libenden“ Kreijen oft mit Widerwillen gewahren muß. Er jagt ih, daß, 
wenn er als Sunggefelle oder als Familienvater mit weniger Kindern 
bezüglich diejes Teiles der Verfidherung mehr gibt als empfängt, er in 
anderer Beziehung auch wieder der Mehrempfangende fein kann, daß, 
wenn die Fürforge ihm nicht zugute kommt, fie doch feinen Se Hwijtern, 
jeinen Rindern und fo manchen treuen Kameraden und Freunden zugute 
Eommt, während der Mehrbeitrag für ihn doch kaum eine Entbehrung 
bedeutet. Auch der leste Arbeiter begreift es, daß, wer für eine würdigere 
Stellung und ftarke Zukunft unferes Arbeiterjtandes kämpft, nick mit 
verichränkten Armen zujdauen ann, daß diefer allmählich — ausftirbt. 
Was von den Arbeitern gilt, das muß aber noch viel mehr von den 
deutihen Arbeitgebern gelten: daß auch fie vor den Opfern zur 
Ynangriffnahme Diefes fHivierigjten Problems ber Arbeiterjrage, der 
Kürjorge für die Hnderreihen Familien, nicht zurüdidhreden. Diefe Eltern 
jind e8 doch, welde der Indufirie und Landwirt{haft ujw. das wichtigite 
Rapital: die nötigen Arbeitskräfte für die Zukunft ftellen — ohne Entgelt, 
ohne Anfpruch auf einen andern Dank, als daß ihnen wenigjtens in den 
“Hwierigften Yahren eine gewifle Teilnahme und Erleichterung geboten 
wird. G3 Handelt fih hier nicht bloß um eine Forderung der Serechtigkeit, 
des Dankes und der Sympathie, fondern um den Bejtand und die Zukunft 
unjerer nationalen Produktion, Wenn die Arbeitgeber da geizen und Nein- 
(ich Feilichen wollten, würden fie wenig Klugheit und Weitblid hekunden 
und den Anfpruch auf Weltgeltung verlieren, 
Und daß der dritte Faktor in der Invalidenverficherung: d a 5 NeiH, 
das dringendite Intereffe an einer foldjen Förderung der brennenditen 
Beitfrage empfinden und betätigen müßte, bedarf keiner weitern YAu8- 
rung. 
Vielfach wird e8 al3 ungerecht empfitnden, daß felbijt Meine Arbeitgeber zu Bei» 
Irägen herangezogen werden, während reiche Rentner, Bankier8 njw. verhältnismäßig
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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