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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

D. Bekämpfung des Geburtenrücdganges. 161 
ig muß die Gemeinde überallergänzend nadhhelfen. BViel- 
leicht Fönnte den Gemeinden das Necht gegeben werden, den Bayunter- 
nehmern und Baugenoffenfchaften die Pflicht aufzulegen, einen gewiffen 
Brozentfaß der WoHnungen für Knderreidhe Familien bereitzuftellen, in 
dem Außengelände möglichit mit Gartenland. Jedenfalls Könnte und follte 
die Kreditgewährung der Sparkaljen wie auch der Verficherungsanftalten 
und fonftigen Sffentliden Korporationen von Erfüllung diefer Bedingung 
abhängig gemacht werden. 
Die Gemeinden werden aber auch praktijdhe und finanzielle Mitarbeit 
leiften müffen. Diejes gefdhieht am beften in Form einer gemijdhtwirt- 
Ihaftlidhen Unternehmung, wie fie oben bereits erwähnt it. 
So beabfichtigt Bochum die Gründung einer Heimjättengefellfdaft 
m. b. ©. mit einer Stammeinlage der Gemeinde von 340 000 KM. Außer der Stadt 
beteiligen fich die drei Banvereine mit 20 000.8, 13 induftrielle Werke mit etiva 320 000 X 
und die KatholijhHe, evangelijhe und ifraelitilde Kirdengemeinde mit je 5000 Me, 
Die Stadt Neuß erbaut felbfit 50 Einfamilienhäufer (mit Gartenland) für Hnderreidhe 
yamilien, bie in deren Eigentum im Wege langfamer Abzahlung übergehen. Wenn 
Ulm bisher als unerreichtes Vorbild {täbtijhHer Wohnungsfürforge galt, fo folgt Neuk 
mit Erfolg nad. Haben doch mit Unterftüßung der Stadt die drei Wohnungsbau: 
vereine dort {o viele Wohnungen gejdaffen, daß fie {hon 12 Prozent der Bevölferung 
umfalfen. In Bremen ift ebenfo eine Wohnungskolonie für Hnderreihe Zamilien 
in ber Anlage begriffen. 
Auch hier ijt die Frage: ob die Wohnungen zur Miete oder zur Eigen» 
tumSübertragung beftimmt werden follen. In bewußtemm Segenfaß zu 
den gerade hei ideal gerichteten Wohnungspolitikern vorherrfhenden An- 
[(dauungen möchten wir aus den fchon vorher. erörterten Gründen neben 
dem zweiten Wege auch den erftern mit Wärme empfehlen. Zunächtt 
vom Standpunkt des Familienvater3. Diefer Hat, folange die Kinder noch 
Hein find, dringendere Bedürfniffe zu befriedigen als den 
zulünftigen Erwerb eines Eigenhaufes. Ihm Hilft man am beiten, wenn 
man ihm gegen einen billigen Mietzinz ein ficheres Heim gewährt, aber 
nit dadurch, daß man ihm au noch eine Abzahlungsquote aufdrängt 
jür eine Zukunft, die vorausfichtlich eine jorgenlojere fein wird. Da bei 
den Baugenofjenfhaften zwar nicht die AWbzahlung, aber die Einzahlung 
des SGenoffenfhaftsanteil? gefordert wird, fo follten die Gemeinde oder 
gemeinnüßige Vereine in den FKritijdhen Jahren der Familie diefe Cinzah- 
lungen für fie übernehmen, die ja fein Rijiko darftellen. Die gute Abficht 
der Eigentumsübertragung kann fogar in ihr Gegenteil verkehrt werden, 
indem das Streben baldiger Abzahlung fogar zu einer BefhHränkung 
der Geburten führen kann. Gerade in den reizenden SGartenftadt- 
wohnungen Joll oft eine auffallende Kinderarmut beftehen — einfach 
deshalb, weil eine Vermehrung der Kinderzahl eine Verihlechterung 
ber Wohnung oder dochH eine Minderung der Auslicht auf den Erwerb 
Bige, Geburtenrüdgang und Sozialreform ®
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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