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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

88 Site, Seburtenrüdgang und Sozialreform 
cung. Die Arbeitzlofigkeit ift namentlih für die Familie mit 
bielen nidterwerbsfähigen Kindern eine furdtbare Geimfuchung, 
Sie bedroht nicht bloß die SGefundheit, den Lebensmut und die Lebens 
[raft der gegenwärtigen Generation, fondern greift in ihren Wirkungen 
weit in die Iommenden SGefjchlecdhter. Nicht ohne Ihwere Sorge Können 
wir nad diefer Nidhtung der nächjten Zukunft entgegenfehen. Im Kriege 
ijt ja überrajcdhend fAnell daz SGefpenft der Arbeitslofigkeit verfhwunden. 
Schwieriger aber wird fich die Lage nach Friedensfchluß geftalten. Zu» 
nächft erfolgt der ftarfe Nücftrom unferer Krieger. Die gefamten Kriegs» 
indufjtrien werden ihren‘ Betrieb mehr oder weniger einftellen, fo daß 
aud) hier die Arbeiter frei werben. Die Umftellung auf die Friedens 
produktion wird Zeit erfordern und fidh nicht voIhırie Störungen und NRei- 
dungen vollziehen. Die Fabriken müfjjen umgebaut, neue Majdhinen 
uf. eingeltellt werden. Vor allem aber fehlen die Nohmaterialien, 
und das Angebot von Kapital, in Kriegsanleihen ufjw. fejtgelegt, it Inapp. 
Die Beziehungen zum Auslande mitffen nad) mehrjährigem Abbruch wieder 
neu angefnüpft und gefeftigt werden, Gemwiß, die Wiederheritellung und 
Ausgleihung alle3 dejjen, was der Krieg vernichtet, verbraucht und unter- 
brochen hat, wird bie Nachfrage im Inland gewaltig anfteigen laffen und 
jo vielleicht bald ebenfo wie 1870 eine Godfonjunktur herbeiführen, aber 
die Gefahr befteht, daß auch der Rückjfhlag wie nach 1873 nicht ausbleibt. 
So ergibt ich zweifellos, daß, wenn und joweit e8 in unferer Macht läge, 
wir das Problem der Arbeitslofenverfidherung mit in erfter Linie in Angriff 
nehmen müßten. Wber wenn wir felbit in den Jahrzehnten glänzend auf» 
teigender Konjunktur trog umfaffenditer Erörterungen der Löfung des 
Problems keinen Schritt näher gekommen find, wie follte dies jebt gegen» 
über einer Jo unjidern Zukunft zu Hoffen fein? 
Und doch, wenn wir auch vorerft nicht daran denken Können, die Frage 
der Mrbeitslojenfürjorge in ihrem ganzen Umfange aufzunehmen, mitfjen 
wir zeitig vorbauen, um der kommenden Zeit gegenüber möglichit ges 
wappnet zu fein. In erfter Linie gilt eS, die Arbeitslofigkeit tunlichtt zu 
verhüten. Dahin gehören vor allem alle wirtfhaftliden Maßnahmen, 
die geeignet jind, der Induftirie den Übergang in die Friedenswirtihaft 
zu erleichtern: Organifation der Einfuhr der Nohjtoffe, Vermittlung von 
Kapital dur Ausbau der ftaatliHen Darlehnskaffen ufw. Ferner muß die 
Entlafjung der Mannfjhaften allmählich, mit Überlegung und unter Füh- 
lung mit den Organifationen der Induftrie und der LandwirtjchHaft, unter 
Benubung der Arbeitänachweife und entjpredjender Beratungsitellen 
gefhehen, und die Auffucdhung der Arbeitzgelegenheit und die zwedmäßige 
Verteilung der Arbeitskräfte auf Stadt und Land durch unentgeltliche 
Benugung des Telephon3, Aushang oder freie Einficht der Arbeitsmarkt- 
fijten, Gemährung freier ahrt ujw. in jeder Weile erleichtert werden.
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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