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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

D. Bekämpfung des Geburtenrüdganges 195 
zunächft die „Kinderproduktion“ einzuftellen oder doch zu bejhränken; aber 
das mag privatwirt/haftlidh noch für den, der allen Pflihtgefühls bar, 
jein Lebensglüc nur nad) Mark und Grojchen bewertet, berechtigt errdheinen, 
eine Nationalökonomie . jedoch, die foldhe Lehren geben wollte ober fie 
wenigiten3 zwijchen den Zeilen durchbliden läßt, it Jehr Kırzlichtig. Selbit 
abgefehen von allen andern SGefichtspunkten (jiehe oben S. 11 ff) follte [hon 
die Erwägung, daß die Erhaltung und Vergrößerung des Austaufdhmarktes 
(des Nahrungsfbielraums im weitern Sinne): Ausdehnung des Handels, 
Erwerb von Kolonien ujw., doch in erfter Linie von unferer Madt- 
jellung zu Waller und zu Lande abhängt, die aber wieder vor allem 
durd) die — Kinderzahl bedingt wird, zur Vorfiht mahnen. Wer überhaupt 
noch an die Zukunft unjeres Volkes glaubt, darf e& nicht mit Gedanken 
einer Joldjen @öjung der Schwierigkeiten erfüllen. Der Bauer, der damit 
jeine Wirtjhaft vom Untergang retten will, daß er an — Saatgut fpart, eilt 
um fo [Aneller dem Abgrunde zu. So arm find wir noch nicht, daß wir Heute 
weniger Rinder wie etwa in den 70er oder 80er Jahren durchbringen Könnten. 
Wer aber möchte bezweifeln, daß fie un8 nad 15 und 20 Jahren dringend 
nötig find und unfere innere Kraft und Weltftellung außerordentlich {tärken 
werden? Und ift denn unfjere Zukunft etwa fo dunkel und eng, daß wir 
Urlache zum Kleinmut Hätten? Was Hat die deutjhe Wijfenfchaft uny 
Technik nicht im Kriege geleiftet, und können wir nicht ebenfo Großes 
in fommenden Friedensjahren erwarten? Gerade die Kriegsnot Hat den 
Erfindungsgeift ange[pornt und Fortjchritte gereift, die uns in der wirt» 
fhaftliden Behaglichkeit der Friedenszeit verjagt geblichen wären. Welche 
Ausdehnungsmöglichkeiten bietet nicht allein die Elektrizität für Induftrie 
und Landwirt/haft! Dank den Fortfhritten der Wiffen]Haft und Technik 
bereichert [ih nicht bloß der NahHrungsfpielraum im Inland, fondern auch 
für die Beziehungen zum Ausland eröffnen ih die fruchtbarften Ber- 
jpektiven. Neue Weltteile — oder vielmehr: Weltteile vieltaujendjähriger 
Kultur warten der Erfchließung durch deutjhes Kapital, durch deutfhe In- 
telligenz und Kraft! Und da follen wir ängftlich fragen und zagen: Werden 
auch unfjere Kinder den nötigen „Nahrungsjpielraum” Haben? 
Sewiß, nicht „jeichter Optimismus“, aber auch nicht grübelnder Peffi- 
mismu8 ijt am Base. Wir denken uns8 die Sozialpolitik der Zukunft aud 
nicht etwa fo, al8 ob alle erörterten Voridhläge und Gedanken nun gleich 
in den nächften Jahren zur Durchführung fommen müßten oder Könnten. 
Wenn €3 3. B. al3 wirtidhaftlidhes Ziel aufgeftelt worden ift, daß die 
Kofjten der „Kinderproduktion“ fo feEhr von der Gemeinfchaft übernommen 
oder mitgetragen werden, daß fie Für die einzelne Familie kein wejentliches 
wirt|Haftlidhes Opfer mehr bedeutet, fo werden doch auch die Vertreter 
jo weitgehender Forderungen niHt verklennen, daß alle Experimente, 
bie die nationale Voltswirtjchaft erfhüttern Könnten, zu vermeiden find.
	        

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Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
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