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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

196 Sige, Geburtenrüdgang und Soztalreform 
In diejer Vorjicht und Zurüdhaltung kann Streit über das Maß des Erreich- 
baren Herrfchen. AWber auch hier ijt die bewährte Taktik der bisherigen 
deuten Sozialpolitik einzuhalten: erft befheiden beginnen 
und dann jtetig weiter ausbauen. Halten wir unter dielem 
Sefichtspunkt einmal Rüdfhau auf die bisher gewürdigten VBorfchläge, 
10 ergibt fich ettva folgendes: 
Zunächit gibt‘8 eine Meihe von Maßnahmen, die vom Standpunkt 
der nationalen Wirtjhaft unbedenflicdh find. Die Belämpfung und Zurüc- 
drängung der Proftitution, die Unterdrücung von Sohund und Schmuß 
in der Literatur und Kunft, die Einfhränkung des Alkoholismus, der öffent» 
lichen Vergnügungen und Quftbarkeiten, die Gefundung der Licht[piele 
uftp. werden wohl die einzelnen privaten Quellen jHYmubiger Erwerb3- 
jucht mehr oder weniger unterbinden, aber für unjere VBoltswirtichaft 
werden damit Millionen, und Milliarden gefpart und der fo dringend 
münfdenswerten neuen Kapitalbildung zugeführt. Denken wir doch 
nur an die 3% Milliarden für Alkohol! Hier liegen die blanken SGoldftücde 
wirflich „auf der Straße“ und es ijt Iaum begreiflidh, wie Nationalötkonomen 
jie jo ganz überfehen. Dasfelbe gilt bezüglich tes Schubes der elterlidhen 
Mutorität und des Jugendjhukges. Hier gewinnen wir ohne weiteres eine 
„Sunggejellen“ und Jungfrauen„fteuer“, die nicht3 Hartes an fidh Hat, 
natürlichen und Hriftlidhen SGejegen und den Gefühlen des Dankes und der 
Pietät entfpridht, die auch unmittelbar — ohne Steuererekutoren und Ver- 
teilungsbeamte — den Berechtigten je nad Zahl der Kinder zufließt. 
Much hier Handelt e8 fih um Milliarden, die dem unproduktiven und vor- 
zeitigen Verzehr entzogen und mittel der Sparkajfen ujw., aber auch viel» 
fach direkt durch Anlage in Wohnung und Garten mit Eigenproduktion 
uf, der nationalen Produktion zufließen. Der Sparzivang würde ung ohne 
weitere8 alljährlich Hunderte von Millionen als Zufdhuß zum FÄnanziellen 
Wiederaufbau unferer Wirtfchaft bringen und zugleich der wirtfhHaftlıchen 
Heftigung der zukünftigen Familien dienen. Aber nicht bloß die Iugend, 
iondern alle Lebensalter und Stände follen durH Bereinfadhung der 
QebenshHaltung, durhH Loslöjung aus den Fefleln der Mode und 
der gefellfchattlidgen Repräfentationspflidhten Mittel freimadhen für die 
innere Bereicherung des Familienlebens und feinen Zumwadh3 — wiederum 
zugleich auch der Weg zur Vermehrung der nationalen Kapitaliraft. Wenn 
wir alle diefe Summen zufammenrecdhnen und al38 Zufchüjle fir unjere 
Kapitalbildung buchen, dann verlieren felbjit die Millionenprojekte eines 
v. Gruber und Zeiler, Jowert fie diefe Kapitalbildung fhädigen könnten, 
ihre Schreden. Während die bisher aufgezählten Maßnahmen reine wirt» 
[Haftlidhe Gewinne für die nationale Produktion darftellten, fordern die 
Einrichtungen und Organifationen der Wohlfahrt pflege feitens 
der Gemeinden, der Arbeitgeber und freien Vereine: Kinderbewahr]Hulen,
	        

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Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
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