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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

D. Bekämpfung bes Geburtenrüdganges 197 
Kinderfpielpläge, Horte, Gaushaltungsjhulen, Wöchnerinnen» und Säug- 
fingsfürforge und vor allem das weite Gebiet der WohHnungsfürjorge 
zunächjt die Fejtlegung von geringern und größern Kapitalien, aber e8 
find fruchtbare Anlagen, die fjofort in der erhöhten wirt{haftlidhen Lei- 
[tungsfähigteit reichlich Zinfen tragen. Was fpeziell die beffere häusliche 
Schulung und den Schuß der Arbeiterinnen anbelangt, {fo werden die 
zwedmäßigere Aus nugung und Auswahl der Nahrungsmittel, die Schonung 
und rechtzeitige Ausbefferung der Meidung, der Wohnung ujw. heute 
noch ungeahnte Erfparnijffe neben dem Gewinn für Gelundheit und Sitt- 
fichtfeit einbringen. 
Nun kommen die direkt finanziellen Maßnahmen: Kinderbeihilfen 
für die Beamten, Steuerreformen, Ausbau der Arbeiterverlicherung, 
allgemeine Rinderzujhüfje. Was die Beamtenbefoldung anbelangt, fo 
bedarf jie ohnehin der Reform, und zwar im Sinne der Erhöhung. Was 
bisher al8 Kriegsbeihilfen gewährt wurde, wird aud) in den kommenden 
HriedenSzeiten, die aller Vorausfidht nad kaum eine wefentliche Verbilli- 
gung der Lebenshaitung bringen werben, nicht verjagt werden Können. 
€ handelt fi alfo weientlid) um die Art und Weife der Erhöhung. Daß 
dabei die Familien mit größerer Kinderzahl in erfter Linie berücfichtigt 
werben, erfordert die Gerechtigkeit und die Stanatzweisheit. Chenfo un- 
abmwendbar find ftarfe Steuererhöhungen: Diejfe müljen natürlich nach 
dem Maßfjtabe der Leiftungsfähigkeit umgelegt werden. Dabei ergibt }ich 
bon feibit die Schonung der Ünderreiden Familien. Der Ausbau der 
Wrbeiterverficherung wirkt zunächjt im Sinne eines Sparzwange8,: allo 
günftig für die nationale Kabitalbildung. Große Kapitalarjammlung wird 
diejer Sparzivang allerbingS nicht ergeben, da die Verwendung bald ers 
folgt, und zwar zunächft im Verbrauch. Ob die Beträge aber, wenn fie nicht 
erhoben werden, weniger verbraucht und mehr produktiv angelegt würden, 
Käßt fi [dwer beftimmen. Wa endlich die allgemeinen Beihilfen anbe> 
langt, jo Handelt e& fih zunächit nur um eineanbdbere Verteilung 
der Laften der Kinderaufzucht. Die Koften werden jeßt einfeitig von 
den Eltern getragen, während in Zukunft fih die andern Voltskreije mit 
darin teilen follen. Dieje Regelung bedeutet alfo an fiH wohl eine Ver- 
[diebung der Belaftung, aber das nationale Kapital al Joldhes bleibt un 
berührt. Eine jqhädigende Wirkung auf die nationale Produktion kann 
aber doc) nad) einer doppelten Nidhtung erfolgen. Zunächit Kann der Eifer 
und die Unternehmungsluft derjenigen, die dann ftärker befteuert werden, 
nachlaffen. € Iann aber auch die umgefehrte Wirkung eintreten, gemäß 
der Erfahrung, daß Not und drohende Minderung der gewohnten Lebens. 
weije anfpornt. Mehr Berechtigung ift wohl der zweiten. Befürchtung 
zuzumeffen, daß das Kapital in den Händen der Kinderreihen mehr dem 
Verbrauch dient, während eS in den erwerbenden Händen wieder mehr
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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