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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

200 ; GHiye, SGeburtenrüdgang und Sozialreform 
ie wirt[haftlidhe Produktion immer mehr aus dem VBerbande der Familie, dem Haufe 
o8gelöft. Die Eigenproduktion hat der Kapitaliftildhen Produktionsweife mehr und mehr 
Rlag machen müffen. Auch die Vorbereitung der Güter für den Konfum vollzieht 
‘ih mehr und mehr außer dem Haufe. Das Tätigkeitsgebiet außerhalb des Haufes er- 
meitert fich, während e8 fi im Haufe — in der „Hanushaltung“ — verengert. Dis 
zilt vor allem für die Stadt, Aber auch jegt noch gehen etwa 16 Milliarden Mark des 
nationalen Eintommens alljährligd dur die Hand der Hausfrau, und ihrer Surge 
obliegt e8, diefen zwedmäßige Verwendung und genukfertige SGejtaltung zu geben. 
Mit Recht wird fogar eine Rückehr zu einer erweiterten Eigenproduktion (Gemüfe, 
Milch, Seifh ufmw.) empfohlen, während die Träume von der Einheitsküche und dem 
Srfaß der Privatküche dırrh Maffenfpeilungen an dem deutfchen Familienfinn und: 
hen berechtigten Streben perfönlider SGeftaitung des Leben? ftet3 fAheitern werden. 
E8 bleibt wahr, was der NMationalötonom EqhHmoller fo beredt ausführt: „Wer jeden 
Hungrigen inz Wirtshaus, jede Gebärende ins Gebärhans, jedes Kind von feiner Geburt 
8 zur Mannbarfeit in eine Reihe von Erziehungshäufern fdHidt, der verwandelt 
»ie Gefelljihaft in eine Summe genußfüchtiger, egoiftijder Bagabunden, deren Nerven» 
mmruhe und Überreizung nur allzuviele zu Kandidaten für die Irrenhäufer macht. .. 
Xe beweglicher heute das Leben wird, . . . dejto notwendiger wird ein fidherer, nach außen 
geichloffener engiter Kreis der Liebe, des Vertrauens, des Behagens, wie ihn allein 
sine Familie gibt. Nicht in der Vernichtung, fdndern in dem richtigen Wiederaufbau der 
Samilienwohnung und der Familienwirtihaft liegt die Zukunft der Völker und die 
wahre Emanzipation des Weibes.“ 1) Beruht denn etwa im WirtjHaftlidhen die ein- 
ige und wichtigjte Bedeutung und Beglüdung des Familienlebens für Eltern und- 
Rinder? Welch eine unendlidh arme Anffajfung muß doch derjenige vom Familien» 
‚eben haben, der foldhe Berfpektiven ftellt! Könnte man nicht vielleicht fogar um. 
zefehrt {OHlieken: je mehr das Familienleben von dem wirtjHaftlidhen Ballaft fret 
wird und je enger Jih fo der Kreis von Eltern und Kindern ohne den Einfhlag: 
jamilienfremder Berfonen zufammen[Hließt, defto glüclider das Familienleben | 
A3 zweite Gruppe familienfeindlider Unfhanungen muß die einer falfchen 
Frauenemanzipation gelten, deren Vertreterinnen die Che als unerträg- 
lies Koch, die Mutterfchaft al8 ihrer Würde und Bildung nicht entfprechend betrachten. 
and fich mehr in der Nadjahmung des Mannes — die dann zur‘ Karikatur führt — 
xl8 in der Geftalt einer echt deutjchen Fran und Mutter gefallen. 
Während diefe AnjGanungen und Beftrehungen den natürlichen und notwendigen: 
Bived der Ehe und der Mutterfchaft verkennen und unterfhägen, wird von einer 
written Gruppe die Che umgekehrt nur unter dem SGefihtspunkt der Fortpflanzung: 
und der NafjffenhHygiene gewürdigt und behandelt. Es gibt foldje, die nur dem 
saffi[9 Bollwertigen das Recht der Verehelidhung oder doc der Kinderzengung ZuET- 
lennen. Gewiß gibt’3 Krankheiten und Gebrechen, die die Chefchliekung verbieten, 
and wir halten aus diefem Sefichtspunkt, um das Berantwortungsgeführl der Beteiligten: 
jr meden und fie vor bittern Enttäufdungen zu bewahren, die gefegliche Einführung, 
an GSefundhHeitszenugniffen, die die Brautpaare vor der Chefchließung: 
der beifer noch vor der Verlobung den Eltern oder einander überreichen müffen, für 
yurchau3 erwägenswert, aber e& muß den Beteiligten überlaffen bleiben, wie weit 
diefe Beugniffe maßgebend jein follen. Bei Seiftesiranken, Blödjinnigen, Trunken- 
bolden ulm. muß gegebenenfalls durch die Unterbringung In Anftalten Vorforge ge 
troffen werden. Im übrigen ijt Borficht und Zurüchaltung am Plage. Wenn alle, die 
antgegen den Grundfägen einer einfeitigen Hygiene das Licht der Welt erblidt Haben, 
a3 der HolitilHen Gejhichte der Völker, aus unferer Literatur, Kunft und Technik 
1) Grundriß der Boltswirtihaft I 255/257. Val. Be | GH, Nationalöfonomie I 154.
	        

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