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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

Der Geburtenrüdgang im Lichte der Statiftit 227 
Uber auch hier ftehen wir in einer abfteigenden Entwid” 
(ung. Dieje wird fih erft recht als Folge der KriegZjahre be” 
merklich machen. Nicht bloß, daß in diefen Jahren die Zahl der Geburten 
Hart abnimmt, die Sterblichkeit fid erhöht, — viel fHlimmer ift, daß es 
gerade bie gefundeljten, Iräftigjten, tapferjten und 
tücdtigijiien Männer in den frudtbarften Jahren find, 
unter benen ber ob fowie Krankheit, Verftümmelung und Siechtum 
die graufamijte Ernte Halten. Der ganze Altersaufbau der Bevöllerung fowie 
die Verteilung der Gefjdhlecdhter wird ungünftig verjhoben, indem der 
Anteilder Kinder, Frauen und Greife [igH verftärkt. 
Diefes wirkt aber auch dauernd nach und wird in der folgenden Ge 
neration fid) jteigernd geltend maden, indem dann eben 
junge Eltern in der entjpredjenden Zahl fehlen. Wenn fchon nach den VBer- 
Hältniffen der Friedensjahre gerechnet, der Zeitpunkt allzu nahe ift, wo 
die Zahl unjerer Schultinder nicht mehr fteigt (iehe unten) und damit 
dann auch bald die ZahlderMilitärtauglidenihrenHöihe 
punkt erreiden wird, fo it diefe Gefahr durch die Kriegsinhre 
noch erhöht. 
5, Die Frage nad) den Wechfelbeziehungen zwijden Beruf und 
Seburtenzahl ift nod) fehr wenig geklärt. Daß hier gewiffe Wechfel- 
mwirkungen vorliegen, dürfte wohl Feinem Biveifel unterliegen. Eine andere 
Hrage bagegen {ft e8, ob die beruflide Be{Häftigung die Haupturfacdhe fir 
die verfdhiedene GeburtenhHäufigkeit in den einzelnen Berufen it, oder ob 
nicht vielmehr die treibenden Kräfte ganz anderer Natur find. Wenn 
beijpielsweije in der Gruppe Landwirt{dhaft die Höhe der Seburtenziffer 
zurücjteht hinter bem Anteil, den die IandwirtiHhaftliche DBerufsbevölferung 
‚einfchließlidh der Angehörigen) an der Sefamtbevölferung hat, fo kann 
diefer Unterfchied zurüczuführen fein auf eine bedeutend geringere Bofegung 
der jüngern Altersfiufen (unter 30 Jahren) bei den Verheirateten 
in der Sandwirtjhaft gegenüber andern Berufen; fie kann weiter zurüc- 
zuführen fein auf eine geringere Cheziffer überhaupt, auf den volllommen 
verjdiedenen Altersaufban der Landwirtjhaft gegenüber der Inbuftrie, 
der ja in der Hauptjache auf die Abwanderung vom Lande zurüczuführen 
it. Durch diefe Abwanderung werben den übrigen Derufsgruppen Menfcdhen 
in den leiftungsfähigften Altersftufen zugeführt, der LandwirtiHhaft ba- 
gegen entzogen, {o baß die landwirt{Haftlidhe Bevöllerung eine hedeutend 
geringere Bejekung der Altersjtufen aufweijt, welde im zeugunagsS und 
gebärfähigen Lebensalter jtehen. Wenn dann umgekehrt die Induftrie 
finderreicher dafteht, fo darf nicht vergeffen werden, daß fie eben durch die 
Zuwanderung einen für die Geburtlichkeit befonders günftigen Altersaufbau 
aufzumeijen Hat, und daß weiter die Chen meijt in viel jüngerm Alter 
gefloffen werden. Vor allem aber darf man folaendes nicht unbeachter 
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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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