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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

Sige, Geburtenrüdgang und Soziakreform 
fittlid) einwandfreien Turn- und Wanderklubs3 aufiv. Endlich darf au 
der Altoholfranken nicht vergejfen werden: Errichtung von Trinkerheil- 
jtätten, Trinkerfürforgeltellen, Erleichterung und Vermittlung der YAuf- 
nahme, Ermunterung zur vollen Enthaltjamfteit durch Bereinzorgani- 
ationen, dur Prämien und durch perfönlihH teilnehmenden BZufpruch. 
Mer für den Emanzipationskampf der deutjchen Volkes gegen den 
AlkohHolismuß feine Kraft einfebt, Kämpft für eine geläutertere, befiere, 
fraftvollere Bukunft unferes VBaterlandes. 
Die Invalidenverficherungsauftalten Haben Ti auch mit Erfolg der Trinkerfürforge 
angenommen und die Errichtung von Trinkerfürforgeanftalten unterftügt. € be- 
jitehen in Deutfchland in etwa 200 Städten jolhe Fürforgeftellen. Auf 132 diefer 
Stellen famen 1912 28 270 Alfoholkranke, die fich diefer Fürlorge unteritellt hatten “ 
42 
IL Bekämpfung der SGejchlechtstrantheiten 
Auch für die Befämpfung der Sejchlechtskranfheiten hat uns die Militur- 
verwaltung die Wege gewielen. Ihren nachdrüclichen Bemühungen 
war e8 in den Friedenszeiten gelungen, die Ertranhungszifjer in der 
Armee von 50 auf je 1000 vor den Kriege von 1870/71 auf 21,2 im Sahre 
1912/13 zurüczudrängen, eine jo günftige Ziffer, wie fie keine Armee 
der Welt aufweift.?) Freilich befitt die Militärverwaltung Mittel perfönlicher 
Einwirkung und Kontrolle, die im bürgerlichen Qeben verfagen. Hier 
tommit in eriter Linie in Betracht: 
a) Aufklärung und Belehrung über die furchtbaren Ge- 
jahren, unter gleichzeitigem warnen Appell an Rilicht und Semifleit. 
Diefe Aufklärung erfordert fittlidhen Ernit, Feingefühl, Umficht und Zalt. 
Fine vorzeitige und unvorlichtige geflechtlide Aufklärung fann mehr 
Unheil anrighten als Schaden verhlüten. Sie gelhehe zur rechten "Beit, in 
der rechten Weife, durch berufene Perfonen: Eltern, Arzt, Lehrer vgl. 
Rede des Herrn FürltbiiHofs Dr. Bertram im Herrenhaus am 8, Sant 1916) 
SFrtenntnis der Gefahren Ichlkt noch nicht vor geflechtlidhen VBerirungen, 
'ondern allein der ftarfe Wille, geftüßt durch daz Gefühl der Jittlidhen Ver- 
antmwortung und Pflicht. 
Daß „Bildung“ und Erkenntnis nicht allein genügen, beweift 3. B. die Tatlache, 
baß nach einer KXrankenfaffenftatiftik in Berlin vor zwei Yahrzehnten auf die Arbeiter 
Y, auf die Kaufleute etwa 16, auf die Studenten fogar 25 gefhlechtlide Erfraniungen 
auf je 100 Berfonen Kamen.®) Cbhenfo ift bekannt, daß die Mediziner, die doch gewiß 
genug gewarnt find, nit weniger Erkrankungen aufmweijen al8 die andern Fakultäten 
Die perfönlide Belehrung und Warnung wird erleichtert und ergänzt 
durch Merkblätter, Fluajchriften, Vorträge uf. Inöbejundere find die 
Rrankentalfen und Berlidherungsanftalten {hon durch ihr eignes SInterelte 
veranlaßt und geeignet, durch Vorträge und Einwirkung der Ärzte, durch 
Berbreitung von Flug- und Merkblättern, Plakaten ulm. aufflärend zu wirken. 
1 Erhaltung 212. 2 Kaufmann 16, 3) Kaufmann 10.
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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