Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geburtenrückgang u. Sozialreform

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

Higte, Geburtenrüdgang und Soziakrejorm 
auf diejem Gebiete die unlautere Konkurrenz und wirtichaftliche Xusbeun- 
tung ein dankbares Feld. Mit Recht ift deshalb feitensS einiger Armee- 
forp8 nichtapprobierten Ärzten die Behandlung geichlechtöfranter Berlonen 
and entfpredhende Anzeige in Sffentliden Blättern ujtwv. verboten. Mehr 
fach it auch die (außereheliche) wijfentlidhe Anftedung unter Strafe ge: 
tellt. Dieje Maßnahınen find durchaus berechtigt und follten in unfjere 
Strafgefebgebung übernommen werden. Bedenklich dagegen erfdheint e& un&, 
jen Gejdhlechtstranfen und Ärzten die Pflicht aufzulegen, von der Ertran- 
tung der Polizei An zeige zu machen. Zunächit ft es eine Ungerechtig- 
feit und Härte, denzenigen, der fih feiner [Hweren fittliden Vertehlung 
bewußt ijt und aus fiH {Hon alles tut, was zur Verhütung der Folgen 
Air andere erforderlich it, eine Selbitanzeige bei Organen aufzulegen, 
von deren VerichwiegenhHeit er durchaus uicht überzeugt ft. Polizetorgane, 
Krankenkalfenbeamte und -vorftandsmitglieder und Srilidhe Beratungs- 
4eflen Hir Geiclechtakranke (außer dem Arzt) geben nicht die Garantie 
itrengfter Diskretion, wie fie hier verlangt werden nıuf. Über felbit wenn 
der beite Wille beiteht: wer kann die Gewähr für die Bücher und Akten 
übernehmen, daß fie nicht bloß in der Gegenwart, jondern auch für alle 
Zuhuft vor indiskreten Augen bewahrt bleiben? Und welde Summe 
von herzlofer und boshafter Beurteilung, von Klatidh, Verdächtigungen 
und Berfeindungen bis in die Familie des Betroffenen kann daraus eut- 
itehen! Die RKückficht auf perjönlidhe Ehre, das Anfehen und den Frieden 
der Familie und auch das fittliHe Empfinden unferer Volksgemeinfchatt, 
die noch auf dem Boden der Hriftliden Lebenzanuffajlung ftebht, verbieten 
28 in gleicher Weife, ‚eine foldhe Berpflichtung auszujprechen. ber auch 
ın hygienifder Beziehung würde fie die Gefahr herbeiführen, daß gerade 
aiejenigen, die ich noch ein gefundes fittliches Empfinden bewahrt Haben, 
zu Rurpfuldern oder nur zu folchen Arzten ihre Zuflucht nehmen würden, 
die fich an jolde Vorfchriften nicht binden, aber um fo höhere Bezahluma 
verlangen. Mit guten Gründen haben fid deshalb auch alle ärztlichen 
Organijationen gegen eine jolde Anzeigepflidht auzgejprochen. Anderfeits 
yuß e8 den Ärzten und Behörden erlaubt fein, foweit es das allgemeine 
Yutereffe erfordert, den zujländigen Stellen Anzeige zu erttatten. 
Die Invalidenanftalten drängen auf Anzeige der Sefcdhlechtsfranfen, um ihre 
dauernde Überwachung zu fidhern. Das Ziel ijt gewiß zu billigen. Bei der örtlichen 
Entfernung der Gefchlechtskranken von dem Sige der Anftalt, an der die Namen geführt 
merbden, ift die Gefahr der Indiskretion aud) gewiß geringer. Aber auch hier ift größte 
Vorficht geboten. Jedenfalls jollte jeder auf Verlangen [o lange von einer perfönlidhen 
Kontrolle und von verdachterregenden Zufchriften verfhont werben, als er {ich 
unter die Obhut eines Arztes jtellt und diejes der Anftalt glaubhaft macht. Nud) durch 
Benugung von fittiven Mamen könnte mehr Für Diskretion geforat werden 
Die groben Hoffnungen, die fi an die Chrlihidhe Salvar fan -Behandlung 
infnften. haben fich nicht erfünt. 6 teht heute feit, daR Salparfan meher die Sauphilis 
14
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.