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Geburtenrückgang u. Sozialreform

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Bibliographic data

fullscreen: Geburtenrückgang u. Sozialreform

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geburtenrückgang u. Sozialreform
  • Title page
  • Contents

Full text

56 Hibe, Geburtenrüdgang uud Sozialrejorm 
von Staat und Gemeinde für dieje Zwede gebracht. Wir find ftolz darauf, 
daß die Koften allein vo der SGemeinfchaft aufgebracht werden olme jede 
Deranziehung der Eltern. Die VollsfHule findet ihre Ergänzung durch 
»e Borfürjorge in Kinderkrippen und BewahHrfihulen 
igwie dur die Knaben und MädhHenhHorte. Die Kinder 
‘rippen waren vor dem Kriege mehr in Frankreid als in Deutfland 
verbreitet und ge[däkt — eine Mahnung zur Borficht in ihrer Empfehlung. 
Die deutjden Mütter pflegen ihre Kinder felbit. Erft mit dem Kriege, 
a18 die Mütter mehr dem Erwerb nachgehen und vielfach die Lüden m der 
Wönnerarbeit ausfüllen mußten, machte jih mehr daz Bedürfuis nach 
Rinderkrippen geltend. Wber e8 zeigte fichH an mandhen Orten (3. B. Berlin} 
3ald, daß der Eifer der Fürforge das Bedürfnis überholt Hatte. Mit der 
Hückfehr der Mütter in ihre normale Haushaltungs- und Pflegetätigkeit 
mird vorausfıchtlid) auch die Zahl der Kinderkrippen wieder zurüdgehen, 
und da3 kann im allgemeinen nur ermünfcdht fein. Denn die Krippen 
Wnnen auch verderblich wirken, indem jie e$ der Mutter erleichtern, der 
urßerhäuslicdhen Erwerbsarbeit nachzugehen und jo Jih der nächften Pflicht: 
Führung des Haushalts und der Kinderpflege, ohne ausreidhenden Grund 
zu entziehen. Die Krippe Joll die Mutter in der Pflege und Bewahrung 
jeS Kindes unterjtüßen, dieje ergänzen, aber diefe ihr nicht adnehmen. 
Wenn die Kinderkrippe al8 „WohHlfahrtseinridhtung” angelprodhen werden 
ol, dann muß ihr diejer Charakter gewahrt bleiben. Dasjelbe gilt auch 
mehr ober weniger für die BewahHrjhHulen. In der Kegel follten 
de3Shalb die Kinder mittags zu Hauje efjen. Jın Hbrigen bedeuten fie nicht 
bloß eine Entlaftung der Mutter, fjondern dienen auch der geiftigen Ent- 
widlung und Erziehung der Kinder. Vor allem ent|prechen fie in den Städten 
ainem dringenden Bedürfnis, damit die Kinder den engen, ungejunden, 
it in Somuß und Unordnung verfommenen Wohnungsverhältnijfen 
ntzogen werden und {ftatt Dejjen in Iuftigen Räumen und unter Jorgfäl- 
‘iger Leitung die Zagesftunden verbringen. Lestere Setichtäpunkte haben 
auch zur Errichtung von Kinderhorten für die Knaben und Mädchen 
der Voltsjhule geführt. Zür das Elternhaus find die Kinder oft eine Lajt, die 
lich bejonders in den Ferien geltend macht; das dürftige Hein wird iknen zu 
ange; fie wijjen fih nicht zu bejchäftigen, drängen fih auf Straßen und 
Bläge und richten Unfug an. Im Hort finden fie rechte Anleitung zur An- 
jertigung ihrer Schularbeiten, Unterweihung in Handfertigleitz- (Anaben) 
und Haushaltungsunterricht (Mäbhchen) ujmv. ; daneben kommt auch die 
Unterhaltung (Lejfen, Erzählen und Spiel) zu ihrem Rechte. 
Die erziehlidhe Beihilfe der Volksihule hat vielfach eine Erweiterung 
erfahren in der gefundheitliden Beratung dur den Schularzt. 
Durch regelmäßige Revifionen ‚f{tellt diejer den SGejundhHeitszuftand der 
anzelnen Rinder feit, macht Lehrer und Cltern aufmerKam auf vorhandene
	        

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Geburtenrückgang U. Sozialreform. Volksvereins-Verl., 1922.
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