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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
1015153682
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160573
Document type:
Monograph
Author:
Hitze, Franz http://d-nb.info/gnd/118705288
Title:
Geburtenrückgang u. Sozialreform
Place of publication:
M.-Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verl.
Year of publication:
1922
Scope:
244 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

12 
II. Kapitel. 
bestimmt wird: 1. von der Quantität des im Umlauf befindlichen Geldes; 
2. von seiner „Leistungsfähigkeit“ oder Umlaufsgeschwindigkeit (oder der 
Durchschnittszahl der jährlichen Umsätze von Geld gegen Güter); und 
3. vom Umsatzvolumen (oder von der Menge der mittelst Geld gekauften 
Güter). Die sogenannte „Quantitätstheorie“ v ), nach der die Preise in 
direktem Verhältnis zur Geldmenge variieren, ist oft unrichtig formuliert 
worden; die Theorie ist aber (wenn man vom Scheckumlauf absieht) korrekt 
in dem Sinne, daß das Preisniveau direkt mit der in Umlauf befindlichen 
Geldquantität variiert, vorausgesetzt, daß die Umlaufsgeschwindigkeit dieses 
Geldes und das Volumen des Umsatzes, den es zu vollbringen hat, keine Ver 
änderung erfahren. 
Die Quantitätstheorie ist stets eine der schärfstumstrittenen Theorien 
der Nationalökonomie gewesen, und zwar größtenteils darum, weil die An 
erkennung ihrer Richtigkeit oder Unrichtigkeit mächtige Interessen in Handel 
und Politik berührte. Man hat gesagt — und der Ausspruch ist kaum eine 
Übertreibung — daß selbst die Theoreme des Euklid angefochten würden, 
wenn einmal finanzielle und politische Interessen mit ihnen in Widerstreit 
geraten sollten. 
Die Quantitätstheorie ist leider zum Tummelplatz für ungesunde Wäh 
rungsprojekte mißbraucht worden. Man berief sich auf sie zur Verteidigung 
uneinlöslichen Papiergeldes und der freien Silberausprägung im Verhältnis 
16 zu 1 in den Vereinigten Staaten. Infolge dessen gibt es nicht wenige 
„Anhänger einer gesunden Währung“, die der Meinung sind, daß eine 
Theorie, die zur Aufrechterhaltung solcher Verirrungen benutzt wird, falsch 
sein müsse, und die aus Angst vor der politischen Tragweite ihrer Verbreitung 
bewogen wurden, nicht nur gegen die ungesunde Propaganda, sondern auch 
gegen die gesunden Grundsätze selbst Stellung zu nehmen, durch die ihre 
Verteidiger die Theorie künstlich zu halten suchten * 2 ). Diese Angriffe auf 
Q Diese, wenngleich oft nur vag formulierte Theorie ist von Locke, Hume, Adam 
Smith, Ricardo, Mill, Walker, Marshall, I-Iadley, Fetter, Kemmerer und den meisten 
Autoren, die sich über diesen Gegenstand geäußert haben, angenommen worden. Der 
Römer Julius Paulus sprach im Jahre 200 nach Ohr. Geb. seine Überzeugung aus, daß 
der Wert des Geldes von seiner Quantität abhänge. Vgl. Zuckerkandl, Theorie des Preises, 
Kemmerer, Money and Credit Instruments in their Relation to General Prices, New York 
(Holt), 1909. Allerdings wenden sich noch viele Schriftsteller gegen die Quantitätstheorie. 
Vgl. insbesondere Laughlin, Principles of Money, New York (Scribner), 1903. 
2 ) Vgl. Scott, „Sie ist eine sehr ergiebige Quelle falscher Lehren in geldwirtschaft 
lichen Fragen gewesen und wird beständig und erfolgreich zur Verteidigung schädlicher 
Gesetzgebung und als Mittel gebraucht, notwendige geldwirtschaftliche Reformen zu 
hintertreiben.“ Money and Banking, New York, 1903, S. 68.
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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