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Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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Bibliographic data

Object: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1015576184
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27026
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Bilanztechnik und Bilanzkritik
Edition:
Sechste und siebente Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlags-Buchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp.
Year of publication:
1923
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 424 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Die ordentlichen jährlichen Schlußbilanzen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

S Kap. X. Die Bankzahlungsmittel. 
mittelbedarf. Die Gesamtmasse des beweglichen Realkapitals ist noch 
größer, könnte also einem noch größeren Wechselumlauf zur Unterlage 
dienen. Der Gesamtwert der lombardfähigen Wertpapiere ist natürlich 
noch um ein Vielfaches größer als der Wechselumlauf. Der jeweilige 
Umlauf von Bankzahlungsmitteln entspricht also nur einem kleinen Teil 
der Sicherheiten, die zur Ausgabe von Bankzahlungsmitteln verwendet 
werden können. Die große Hauptmasse dieser Sicherheiten ist immer 
vom Sparkapital der Volkswirtschaft übernommen; mit anderen Worten, 
die Hauptmasse der Kapitaldisposition, die zum Übernehmen des Real- 
kapitals nötig ist, wird vom Sparkapital geliefert. Nur ein kleiner Teil 
dieses Bedarfs an Kapitaldisposition kann von den Banken durch Aus- 
gabe von Bankzahlungsmitteln befriedigt werden. Die Größe dieses 
Teiles wird aber immer vom Zinsfuß, den die Banken für ihre Vor- 
schüsse fordern, und vom Verhältnis dieses Zinsfußes zum Zinsfuß des 
volkswirtschaftlichen Kapitalmarkts abhängen. Für eine hinreichende 
Beschränkung der Bankzahlungsmittel bedarf es also außer den bereits 
behandelten Bedingungen noch einer richtigen Regulierung des Zins- 
fußes, gegen den Bankzahlungsmittel durch Diskontierungen oder 
Darlehen dem Verkehr zur Verfügung gestellt werden. 
Wir haben früher ($ 8) gesehen, daß das Geldeinkommen der 
Tauschwirtschaft notwendig zum Kauf des Realeinkommens derselben 
gebraucht wird. Dieser Schluß beruht auf der Voraussetzung, daß 
der einzelne sein ganzes Einkommen in der Einkommensperiode ver- 
ausgaben muß (S. 47). Die Einsicht, die wir nunmehr in die Natur 
der Bankzahlungsmittel besitzen, gestattet uns, vollständige Klarheit 
über dieses Verhältnis zu gewinnen. Das Geldeinkommen des einzelnen 
wird entweder in Form von Geld oder von Bankzahlungsmitteln be- 
zogen. Ein unbenutztes Geldeinkommen würde also entweder in der 
Form einer Vermehrung des Geldvorrats des einzelnen oder in der 
Form einer Vergrößerung seines Besitzes von Bankzahlungsmitteln 
zutage treten. Betrachten wir zunächst den ersten Fall. Gewiß kann 
der einzelne seinen Geldvorrat in der betrachteten Periode vermehrt 
haben. Bei unveränderter Geldversorgung der Gesellschaft müssen 
aber dann andere Haushaltungen ihre Geldvorräte entsprechend ver- 
mindert haben. Was der eine weniger als sein Einkommen verausgabt 
hat, müssen dann die anderen mehr als ihr Einkommen verausgabt 
haben. Bei der Summierung aller Einkommen müssen sich diese Ab- 
weichungen gegenseitig aufheben, und das gesamte Geldeinkommen 
der Gesellschaft muß also vollständig zum Kauf des Realeinkommens 
verwendet werden. In einer gleichmäßig fortschreitenden Wirtschaft, 
wo sowohl die Preise wie der relative Geldbedarf unverändert bleiben, 
muß der gesamte Geldvorrat mit dem allgemeinen Fortschrittsprozent 
wachsen. Die jährliche Vermehrung des Geldvorrats wird dann von 
392
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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