Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1015587658
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-32066
Document type:
Monograph
Author:
Frankfurth, Ernst http://d-nb.info/gnd/125271093
Gesell, Silvio http://d-nb.info/gnd/118538934
Title:
Aktive Währungspolitik
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Erfurt
Publisher:
Freiland-Freigeld-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
  • 2. Die Sabotage der Reparationszahlungen durch den Mechanismus der Weltwirtschaft
  • 3. Schlußfolgerungen für die Organisation des Geld- und Kapitalmarkts

Full text

Der Ausgleichsmechanismus des Devisenmarkts (internationales Zahlungs-Clearing) 11 
nung Deutschlands mit dem gesamten Ausland ein Saldo, der in keiner Weise 
and mit keinerlei banktechnischen Formen und Umwegen getilgt werden kann, 
sondern. als Schuldsaldo bestehen bleiben muß, bis etwa umgekehrte Verhältnisse 
eintreten, man kann sogar sagen, „zufällig eintreten“, denn alle Theorien, welche 
solche Schuldsalden mit der Gesetzmäßigkeit einer automatisch oder kausal er- 
folgenden Tilgung ausstatten, unterstellen, ohne es zu merken, daß privatwirt- 
schaftliche, privatjuristische Verschuldung und ein volkswirtschaftlicher Zahlungs- 
bilanz-Saldo im Punkte der Rückzahlungspflicht gleich seien, was nicht zutrifft. 
Bezüglich der banktechnischen Feinheiten, namentlich der Devisenarbitrage, 
muß, da das Bild dadurch nicht verändert wird und eine ausführliche Behandlung 
hier zu weit führen würde, im wesentlichen auf die Literatur 1) verwiesen werden, 
nur folgende Einzelheiten dürfen hervorgehoben werden. 
Statt daß die einzelne Bank beispielsweise ihren Überschuß an Pfunden in 
Berlin verkaufl, kann sie dieselben im Arbitrageverkehr auch in Zürich oder New 
York oder Wien usw. abgeben und den Erlös an dem betreffenden Platz in dortiger 
Auslandswährung oder auch in Berlin in deutscher Währung entgegennehmen. 
Für die Gesamtkompensation ergibt sich dadurch, wie nicht näher ausgeführt zu 
werden braucht, keine Veränderung. 
Zweitens ist die obige Skizze so aufgestellt, als ob bei sämtlichen schwebenden 
Schuldverhältnissen die Initiative zur Regulierung der Forderungen und Schulden 
in Deutschland liege, also die ausländischen Gläubiger warteten, bis ihre deutschen. 
Schuldner einen Ausgleich vornehmen, und die ausländischen Schuldner ebenfalls 
Zeit und Art ihrer Zahlung den deutschen Gläubigern überließen. In Wirklichkeit 
geht die Initiative teils von inländischen, teils von ausländischen Stellen aus, 
Illustration 4. 
Deutsch-schweizerisches Verschuldungsverhältnis am 23. IL 28, 
Von der Schweiz aus gesehen: Von Berlin aus gesehen: . 
Deutschland Schweiz 
Debet Credit Debet 
Credit 
1) Grundlegend Walb, Kaufmännische Betriebswirtschaftslehre, Rothschilds Taschen- 
buch für Kaufleute, herausgeg. von Eckert, II. Band, 60. Auflage, G. A. Gloeckner, Leipzig 
1927; Swoboda, Die Arbitrage, 16. Aufl, von Max Fürst, Haude & Spener’sche Buch- 
handlung, Leipzig 1924; F. Schmidt, Internationaler Zahlungsverkehr und Wechselkurse, 
G. A. Gloeckner, Leipzig 1922; Leist, Der Internationale Kredit- und Zahlungsverkehr, 
[I. Aufl, ebenda 1921; siehe ferner die Spezialuntersuchungen von Hirsch, Mahlberg, 
Schmalenbach, Schmidt, Sommerfeld, Suntych, Walb u. a. in der Zeitschrift 
für Handelswissenschaftliche Forschung, Band I—XVI, G. A. Gloeckner, Leipzig.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Ueber Betheiligung Der Arbeiter Am Unternehmergewinn. Verlag von Duncker & Humblot, 1874.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.