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Aktive Währungspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Aktive Währungspolitik

Monograph

Identifikator:
1015587658
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-32066
Document type:
Monograph
Author:
Frankfurth, Ernst http://d-nb.info/gnd/125271093
Gesell, Silvio http://d-nb.info/gnd/118538934
Title:
Aktive Währungspolitik
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Erfurt
Publisher:
Freiland-Freigeld-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Privat- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisschwankungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Aktive Währungspolitik
  • Title page
  • Contents
  • Der sogenannte Wert und die Währungspolitik
  • Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Geldes
  • Der Bedarf an Geld
  • Das Maß des Geldbedarfes
  • Wie man den Geldbedarf nicht mehr messen soll
  • Der Rückfluß der Banknoten - eine Notwendigkeit der Stückelung und der industriellen Brauchbarkeit des Goldes
  • Der Goldbestand der Emissionsbanken kein Maß der Notenausgabe
  • Privat- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisschwankungen
  • Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der nationalen und internationalen Währung
  • Internationale Währungsverständigung
  • Ausblick
  • Die Geldtheorie zur aktiven Währungspolitik

Full text

privat- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisschwankungen. 
^8 
um die Arbeiter und das Rohmaterial zu bezahlen und für den eigenen Lohn 
(Unternehmergewinn). 
Geht nun der Erlös der 1000 Ballen durch einen preksfall von etwa 
25% von 100 000 auf 75 000 zurück, so bleiben für Rohstoffe, Löhne 
und Gewinn nur 55 000 zurück (nämlich 75 000 — 20 000), da ja die 
obengenannten Unkosten von den Konjunkturen unberührt bleiben. Rechnen 
wir, daß Löhne und Rohstoff gleichfalls 25% km preise zurückgehen (was 
aber nicht für die Löhne sofort zutrifft), so hätte der Unternehmer hierfür 
80 000 -7 25 — 60 000 zu zahlen. 
So stellt sich dann die Bilanz wie folgt: 
Von den Konjunkturen unberührte Produktionskosten .... 20 000 
Rohstoff und Löhne nach 25°/« Konjunkturrabatt .... . 60 000 
Kosten 80 000 
1000 Ballen zu 100 mit gleichem Konjunkturrabatt (25%) . 75 000 
Verlust 5 000 
Dieser Verlust rührt direkt von den Produktionskosten her,- er hat nichts 
zu tun mit dem Jnventurverlust, den derselbe Unternehmer dadurch erleidet, 
daß er wie der Kaufmann von seinem Lager an Rohstoffen, Halb- und 
Fertigprodukten einen der Baisse entsprechenden Abstrich machen muß. 
Bei der Inventur hat der Unternehmer nach gesetzlicher Vorschrift nicht den Kostenpreks 
(den preis, den er bezahlt hat) anzurechnen, sondern den Marktpreis, d. i. den preis, den er am 
Tage der Inventur anlegen müßte, um sich in den Besitz der Inventursrücke zu setzen. 
Eigentlich müßte dieser Abstrich sogar auf das sonstige Kapital (Häuser, 
Maschinen, Schiffe) ausgedehnt werden, was man nur darum nicht tut, weil 
man weiß, daß die Baisse ja doch wieder von einer Hausse abgelöst wird. 
Aber alle diese Verluste der Schuldner zugunsten der Gläubiger, die 
viele Milliarden für ein Gebiet wie etwa das der Reichsbanknote betragen, er 
scheinen rinbedeutend gegenüber den Verlusten, die das Volk als Ganzes, 
Gläubiger und Schuldner einbegriffen, dadurch erleidet, das; die Baisse den 
Handel, die kaufmännische Umlage des Geldes rmmöglich macht und damit 
die Entwicklung der Industrie lähmt. Die Verluste, die die Schuldner durch 
die Baisse erleiden, existieren für das Ganze nicht,- denn das Geld der 
Schuldner fließt in die Taschen ihrer Gläubiger. Wird der Schuldner mager, 
so wird dafür der Gläubiger um so fetter,- das Gesamtgewicht der Bürger 
bleibt unverändert. Wenn sich aber der Kapitalist auf dem Markte umsieht 
nach einer Neuanlage der bei ihm eingegangenen Gelder (Dividenden, be 
zahlte Wechsel, verkaufte Waren, zurückgezahlte Hypotheken usw. usw.) und 
ihin dann in Gestalt der Baisse überall nur Verluste entgegenstarren,- wenn 
der Kapitalist sich sagt, daß er bei der andauernden Baisse gescheiter handelt, 
wenn er den beabsichtigten Neubau, die Gründung der Fabrik, die Erwei 
terung der Maschinenanlage usw. usw. auf morgen verschiebt, weil er doch 
morgen billiger als heute kaufen, bauen, gründen kann: 
so entstehen nicht einfache Verschiebungen im Soll und Haben der 
Bürger, sondern reale Verluste für das Volksganze. Denn die Arbeiter, die
	        

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Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
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