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Aktive Währungspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Aktive Währungspolitik

Monograph

Identifikator:
1015587658
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-32066
Document type:
Monograph
Author:
Frankfurth, Ernst http://d-nb.info/gnd/125271093
Gesell, Silvio http://d-nb.info/gnd/118538934
Title:
Aktive Währungspolitik
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Erfurt
Publisher:
Freiland-Freigeld-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der nationalen und internationalen Währung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Aktive Währungspolitik
  • Title page
  • Contents
  • Der sogenannte Wert und die Währungspolitik
  • Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Geldes
  • Der Bedarf an Geld
  • Das Maß des Geldbedarfes
  • Wie man den Geldbedarf nicht mehr messen soll
  • Der Rückfluß der Banknoten - eine Notwendigkeit der Stückelung und der industriellen Brauchbarkeit des Goldes
  • Der Goldbestand der Emissionsbanken kein Maß der Notenausgabe
  • Privat- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisschwankungen
  • Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der nationalen und internationalen Währung
  • Internationale Währungsverständigung
  • Ausblick
  • Die Geldtheorie zur aktiven Währungspolitik

Full text

63 
Das Reichsgeldamt. 
Die Methode, die ich hier empfehle (zuerst km Jahre 1902 veröffent 
licht in der Zeitschrift „Die Geldreform"), gründet auf folgenden Tatsachen: 
Der Regel nach gewinnt der Kaufmann durch preksverschiebungen bei 
einzelnen Waren, wahrend er bei anderen verliert. Zieht er solchen Gewinn 
vom Verlust ab, so sagt ihm der Rest, wieviel er im Durchschnitt infolge 
solcher Preisänderung gewonnen oder verloren hat. Bringt er diesen Rest 
kn Vergleich mit seinem Warenkapktal, so weis; er in Prozenten, um wie viel 
im Durchschnitt die preise seiner Waren gestiegen oder gefallen sind. 
Er wird von einer privatwirtschafilichen Hausse oder Baisse sprechen. 
Aber diese privatwirtschastliche Hausse oder Baisse nimmt volkswirtschaft 
lichen Charakter an, wenn wir diese privatwirtschafilichen Ergebnisse sammeln, 
wenn durch Gesetz alle Gewerbetreibenden gehalten werden, solche Berech 
nungen vorzunehmen und das Resultat einer Zentralstelle zu melden, wenn 
wir die aus Preisdifferenzen enstandenen Gewinne und Verluste sämtlicher 
Gewerbetreibenden zusammenzählen, diese Gesamtgewinne von den Gesamt 
verlusten abziehen und den Rest mit dem Gesamtkapital vergleichen. Wenn 
das Ergebnis dann etwa einen Gesamtgewinn von 5 oder 10 u /o des in 
Waren angelegten Kapitales meldet, so werden wir mit vollem Recht von 
einer volkswirtschaftlichen, nicht mehr von einer privatwirtschafilichen Hausse 
von 5 oder 10°/o sprechen. 
Heben sich dagegen sämtliche privatwirtschafilichen Inventurgewinne und 
-Verluste (nicht init Betriebsgewinnen zu verwechseln) ohne Rest auf, so 
wäre der wissenschaftliche, einwandfreie Beweis der Wahrung erbracht, nämlich 
der Beweis, daß im Durchschnitt sämtlicher Privatwirtschaften die Waren 
preise weder gestiegen noch gefallen, daß also, volkswirtschaftlich betrachtet, 
die Warenpreise fest geblieben sind. 
Hier folgen nun einige Muster solcher privatwirtschafilichen Währungs 
berechnungen. . ^ „,, 
1. Kaufmann Müller: 
Lagerbestand 
Markt- oder <v, . 
Inventurpreis 33efras 
Einstands- oder 
bezahlter preis 
Betrag 
1000 Strümpfe 
. . 2.20 
2 200 
2.10 
2100 
300 Hemden . 
. . 12.50 
3 750 
13.00 
3 900 
500 Hosen . . 
. . 9.30 
4 650 
9.60 
4 800 
700 Kragen 
. . 3.10 
2 870 
3.40 
2380 
2000 Hüte . . 
. . 7.60 
15200 
7.20 
14 400 
Marktpreis oder Tagespreis . . . 
Bezahlter Preis oder Einstandspreis 
Gewinn 
28 670 
28 670 
27 580 
1 090; 
27580 
das ist 3,9°/° des Kapitals. 
Nach dieser Aufstellung sind die Waren, die Kaufmann Müller auf 
Lager hat, zum Teil km preise gestiegen und zum Teil gefallen,- im Durch 
schnitt aber stehen sie um 3,9% höher. Müßte er diese Waren am Tage 
der Inventur kaufen, so müßte er 28 670 auslegen, während er sie für 
27 580 erstanden hat.
	        

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Aktive Währungspolitik. Freiland-Freigeld-Verlag, 1921.
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