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Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

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Bibliographic data

fullscreen: Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

Monograph

Identifikator:
1016238525
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-55274
Document type:
Monograph
Title:
Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Liebmann
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

III. Abschnitt. Geschichte des Staatskredites. . 
Bei der Unentwickeltheit des Staatskredites griff man aber lieber 
zur Münzverschlechterung, die gewissermaßen eine außerordentliche 
Einnahmequelle bildete. Peter der Große war prinzipieller Gegner 
der Staatsschulden. Die Kaiserin Katharina setzt die Assignaten 
in Verkehr, die wohl im Anfange beliebt waren, dann aber infolge 
der Kriege in solcher Menge umliefen, daß auf deren Einlösung 
verzichtet werden mußte. Bei dem Tode Katharina’s (1796) 
betrug deren Betrag 156 Millionen Rubel. In dieser Periode wurden 
auch im Auslande Anlehen aufgenommen, so in Holland und Italien. 
Mehrmals tauchten auch Tilgungspläne auf, aber mit wenig Erfolg. 
Die Napoleonischen Kriege brachten eine große Steigerung der 
Staatsschuld mit sich. Im Jahre 1817 beträgt die Summe der 
Assignaten 836 Millionen Rubel. Mit Wiederherstellung des Friedens 
wird ein Teil der Assignaten zurückgezogen, von der Staatsschuld 
ein Teil zum Lohne für die von Rußland für Niederringung Na- 
p oleon’s geleisteten Dienste, von England und Holland übernommen. 
Auch die Tilgung der Staatsschuld wurde in Angriff genommen, 
zu welchem Zwecke Staatsdomänen verkauft wurden. Aber infolge 
von Kriegen, Vorbereitungen zu neuen Kriegen und auch kulturellen 
Aufgaben zeigt die Staatsschuld wieder ein bedeutendes Steigen. 
Kine günstige Periode des russischen Staatskredites beginnt in den 
achtziger Jahren. Die Besserung der finanziellen Verhältnisse, das 
Sinken des internationalen Zinsfußes, die politischen Verhältnisse 
schufen eine günstige Lage. Das 4 prozentige russische Goldanlehen, 
dessen Kurs im Jahre 1880 75 war, stieg 1897 auf Pari. Diese 
günstige Lage wurde zu Konversionen benutzt und an die Stelle 
der 5 prozentigen Titres treten die 4 prozentigen. Von 1889 bis 1892 
wurden 1667 Millionen Rubel konvertiert; 1894 wurde mehr denn 
eine Milliarde von 5 Prozent auf 4 Prozent konvertiert. In dem- 
selben Jahre wurde in Paris ein 100-Millionen-Rubel-Anlehen in 
Gold zu 3'/, Prozent plaziert und 1896 ein 3 prozentiges Goldanlehen. 
Ein großer Teil dieser Anlehen wurde zu produktiven Zwecken 
verwendet, ein Teil zu einer der nützlichsten Maßnahmen, zur Ord- 
nung der Valuta. Nach Schulze-Gävernitz, dem wir diese 
Daten entnehmen, haben seit 1887 die Aktiva in größerem Maße 
zugenommen als die Passiva. 
7. Vereinigte Staaten von Nordamerika. Es gibt 
kaum einen Staat, der — von wenigen Ausnahmen abgesehen — 
so strenge sich an das Prinzip gehalten hätte, daß die Staatsschulden 
so weit als möglich getilgt werden sollen, wie Nordamerika. Dies 
zeigte sich namentlich nach dem Bürgerkriege. Die Staatsschuld, 
die damals 2886 Millionen Dollar betrug, sank infolge der Tilgung 
603
	        

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