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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
1016238525
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-55274
Document type:
Monograph
Title:
Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Liebmann
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

178 
Vierzehntes Buch. Viertes Kapitel. 
Und schon waren vieler Orten in Oberdeutschland junge 
Schulen einer naturalistischen Malerei erblüht, deren jüngere 
Generation auf Schongauer als den Meister sehen konnte. In 
Ulm malte in den sechziger Jahren des 15. Jahrhunderts 
Hans Schüchlin, und ihm folgte bis über das Ende des Jahr⸗ 
hunderts hinaus sein großer Schüler Bartholomäus Zeitblom, 
ein Maler von ruhiger Auffassung, feinem Farbengefühl und 
klarem Naturalismus der Einzelheiten, besonders des Falten— 
wurfs. In Augsburg wie Nürnberg wirkten Künstler, aus 
deren Schaffen die Thätigkeit des jüngeren Holbein und Dürers 
hervorgegangen ist. In Tirol endlich blühten sogar zwei 
Schulen, und die südlichere des Pusterthals besaß in Michael 
Pacher zu Brunneck einen außerordentlich angelegten Künstler, 
der gleichbedeutend als Maler und Bildschnitzer bis zum Jahre 
1498 gelebt hat. Sein Hauptwerk in bildnerischer wie male— 
rischer Hinsicht, der Altar des Klosters St. Wolfgang am 
Abersee, zeigt den breiten, alles Kleinliche abwerfenden Natura— 
lismus einer südlichen Natur, die, obwohl von Italien her be— 
einflußt, doch germanisch festhält am Charakteristischen in der 
Kunst und ihre höchste Kraft deshalb einsetzt für die Bildung 
der Köpfe. Darüber hinaus aber offenbart sich ein eigenartiger 
Sinn für das landschaftlich Stimmungsvolle, der zum Auf—⸗ 
suchen koloristischer Wirkungen drängt, der den Umriß zu ver— 
wischen sucht, der aus dem bloßen Naturalismus der Lokaltöne 
hinausleitet zum Naturalismus des Lichts und des Gesamt— 
tons. Es ist eine Neigung, die schon nicht mehr die Kunst 
des 15. Jahrhunderts kennzeichnet; unmittelbar führt sie aus 
dem beschränkten Können dieses Zeitalters hinaus in die 
Malerei eines Grünewald und Baldung, hinein in das volle 
Blühen und Reifen der deutschen Kunst in den ersten Jahr— 
zehnten des 16. Jahrhunderts. 
Michael Pacher war Bildhauer und Maler. Nicht minder 
hat der Nürnberger Wohlgemut, Dürers Lehrer, eine Werk— 
statt für Malerei und Plastik geleitet. Es sind für die Ge—
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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