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Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

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Bibliographic data

fullscreen: Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

Monograph

Identifikator:
1016238525
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-55274
Document type:
Monograph
Title:
Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Liebmann
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

12 
Vierundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
weit verbreitet sind pathologische Unbescheidenheit und Eitelkeit 
und ein Größenwahn, der noch vielfach auf dem Wege der 
individuellen und nationalen Erziehung genährt wird. Aber 
wie liebenswürdig und naiv erscheint doch diese Übertreibung 
der eigenen Bedeutung noch im 18. Jahrhundert, ganz abgesehen 
davon, daß sie weniger als soziale, denn als individuelle Krank⸗ 
heit auftritt und zumeist nur auf ihrem freilich auch heute 
noch eigensten Gebiete, dem literarischen, wuchert. Mit der 
zweiten Periode des Subjektivismus dagegen haben sich viel 
bewußtere und unerfreulichere Formen der Autosuggestion ein⸗ 
gestellt, und zwar vornehmlich in voller sozialer Ausbildung auf 
den Gebieten des praktischen Lebens: Reklamesucht, Parvenu— 
gefühle, Protzentum, und ganz allgemein etwas, was man 
Impofanz“ heißen möchte oder vielmehr den albernen Versuch, 
durch unzureichende, oft rein äußerliche Mittel zu imponieren. 
Es sind Eigenschaften, die geeignet sind, unserer Zeit in der An⸗ 
schauung der Nachfahren einmal einen lächerlichen Zug zu 
berleihen, während eine solche Lächerlichkeit kulturgeschichtlicher 
Charaktere dem ganzen 18. Jahrhundert und selbst den Männern 
des Sturmes und Dranges erspart blieb. 
Von noch höherem Interesse sind die Formen von Auto⸗ 
suggestion, in denen diese einen krankhaft neologistischen Zug 
annimmt. Es sind Formen, die namentlich neuen Entwicklungs— 
arten der Frömmigkeit naheliegen, denn eben auf dem Wege 
der Suggestion sucht diese ins Unerforschliche vorzudringen. 
Im 18. Jahrhundert waren auch diese Formen im ganzen nur 
iu milden Bildungen entwickelt: ja zwischen den mystischen 
Frömmigkeitsübungen des Pietismus und der spekulativen 
Mystik der Identitätsphilosophie fehlen sie beinahe; es sei denn, 
daß man den Mesmerismus und sonst vornehmlich an vita— 
lifüsche Vorstellungen anknüpfende praktische Ubungen von 
Mystik hierher rechne; doch waren diese gänzlich doch erst für 
die Romantik bezeichnend. In unserer jüngsten Vergangenheit 
und Gegenwart dagegen welch rohe und zahlreiche Formen 
eines weit verbreiteten Mystizismus: von dem mystischen Sym⸗ 
holismus der Kunst, der jetzt ziemlich überwunden ist, über
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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