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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

89 — 
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überlafjen, während der Mann auf Jahre das Heimatdorf verließ, 
um in der Ferne Iohnenderem BVerdienit, als ihm die Landwirt{dHaft 
in der Heimat bieten konnte, nachzugehen. Befonders verbreitet war 
das Wandergewerbe wiederum in den nördlidHen indujtriellen Gouver- 
nements des Kerngebiets, wie Nowgorod, das u. a. Petersburg mit 
induftriellen Arbeitern verforgte, Yaroflaw, Twer, Nijhnij Nowgorob, 
Koftroma, Moskau, Tula u. a. Auf die Bedeutung der Wander- 
arbeiter für die indufjtrielle AWrbeiterfrage wird weiter unten zurüd- 
zulommen fein.- 
Während der fruchtbare Süden Zentralruklands, der Thon zum 
großen Teil zum Schwarzerdegebiet gehört, aud) in normalen Jahren 
eine Überproduktion an Iandwirt|HaftlidHen Erzeugniffen aufzuweifen 
hatte, erzeugten viele der nördliden SGouvernements aud) in guten 
Erntejahren weniger Lebensmittel, als fie verbrauchten, und waren auf 
Einfuhr angewiefjen, wie 3. B. die Gouvernements Moskau, Wladi- 
mir u. a. Diefe Teile Zentralruklands, und zwar in erfter Linie die 
Gouvernements Moskau, Wladimir, Koftroma, Iaroflaw, Kaluga, 
Zwer und Tula, bilden das fog. grokßruflidhe Indufjtriegebiet. Teil- 
weije hat fid) die Grokinduftrie hier aus dem alten Hausgewerbe 
entwidelt, ihr Aufjdwung begann jedoch erft mit der Aufhebung der 
Leibeigen[haft, die ihr Arbeiter aus der bisher fHoNenpflidhtigen Bauern- 
[Haft zuführte, fowie feit dem YWushbau des Eijenbahnnekes, bas der 
Indufjtrie nicht nur erft die Abfakgebiete erfhlok, Jondern au die 
Herbeifdhaffung der für die Produktion notwendigen NRohjtoffe er- 
möglichte. Gleichzeitig machte das Eijenbahnnek das rufjijhe Getreide 
exportfähig und hob damit die Kaufkraft der landwirtthaftlihen Be- 
völferung. LS 
Die natürlidgen Borbedingungen für das Entjtehen einer felb- 
jtändigen Induftrie Iagen im grokrufliiden Siedlungsgebiet überaus 
ungünftig, und dieje Konnte id nur dank einer weitgehenden ftaat- 
lidgen Fürforge entwideln. Diefe Fürforge äukerte ih vor allen Dingen 
in hohen SchuHzöllen, die die einheimijdhe Yndufjtrie vor der aus- 
ländijden Konkurrenz fidHern follte. Durg den Mangel an Kohle in 
Zentralrußland (die Kohle des Moskauer Kohlenreviers kommt wegen 
Ihrer minderwertigen Belhaffenheit faum in Betracht) war fie darauf 
angewiejen, nachdem der Raubhau in den nähergelegenen Wald- 
gebieten aufhören mußte, die dur den weiten Transport fehr teure 
Rohle aus dem Donezgebiet und Polen oder gar ausländiidhHe Kohle 
zu verheizen. VielfahH wurde übrigens au Mafut, ein Naphthaprodukt, 
das auf dem Walferwege aus dem Kaukafus Herbeigelhafft wird, 
verwandt. Chenfo ungünitig it diefes Yndultriegebiet Hinfichtlich. Textil- 
induftrie, und die Baumwolle wurde früher beinahe ausHlieklidh aus 
Amerika bezogen. Erit in den lekten Nahrzehnten nahm die Baum:
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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