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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

—— ÜDG 
Erjtmalig entdedt wurde hier Gold im IYahre 1745, und zwar in der 
Nähe der Stadt Iekaterinburg, die fyjtematijde Wusbeute begann 
jedoch) erft im Jahre 1754, Einen ANufjdwung nahm die Goldgewinnung 
erjt in der zweiten Hälfte des 19. Yahrhunderts. Der uralijdhe Golde 
jand bebedt eine Fläde von gegen 40000 agkm, und die Gejamtausbeute 
betrug im Yahre 1912 3irfa 10000 kg. Bemerkenswert ift, dak der 
hier vorherr]dhende Goldwäldereibetrieb no) immer ein mit überaus 
primitiven Mitteln arbeitender Kleinbetrieb ijt, wodurd die Durch: 
waldung des goldhaltigen Sandes nur mangelhaft vorgenommen wird, 
und daher viel Gold verloren geht. 
In der Platinagewinnung nimmt der Ural den er]ten Plaßg in 
der ganzen Welt ein. Das Platina wird hier beinahe immer zufammen 
mit Gold gefunden. Die Größe der Ausbeute wechfelt jehr ftark., Im 
Sahre 1898 wurden gegen 6000 kg gewonnen, aber in der Folge ijt 
die Ausbeute ftarf zurüdgegangen. Silber ijt im Ural wohl vor- 
handen, aber in [o geringen Mengen, daß eine Wusbeute nicht Iohnend 
sr/heint. 
Kupfer fommt.vorzugsweije gediegen vor. Im Jahre 1898 wurden 
zirfa 2 Millionen Zentner gewonnen, aber aud) hier hat die Wusbeute 
abgenommen. Ferner wird im Ural noch) gefunden: Chromerz (1898 
250000 Zentner), Manganerz (80000 Zentner), Silberbleierz (2000 
Zentner) und Ajbejt (45000 Zentner). Nidel und Blei Iommen in 
[o geringen Mengen vor, dakz eine AWusbeute fidh nicht Iohnt. Die 
Steiniohlenlager befinden [ih vorzugsweije in den weltliHen Teilen 
bes Gebirges, und ihre Bedeutung für die uralijdhe Induftrie ijt in 
Anbetracht der [hHon eingetretenen Er[/Höpfung der Wälder eine auker- 
ordentlid) groze. Leider jind fie aber zu wenig ergiebig, um die Be- 
bürfnijje des Gebiets voll befriedigen zu Iönnen. Reihe Salzlager 
finden fiGg im Gouvernement Orenburg. 
Reid ift der Ural ebenfalls an Edellteinen und Halbedeljteinen. 
Es werden hier, vorzugsweije im Ylmengebirge bei Mijajk und auch 
in der Gegend von Slatouft bei Murjin/k gefunden: Smaragde, Topale, 
Beruylle, Porphyre, Bergiriftall, Wmethyjt, Yalpis u.a. Aug der Mala- 
Hit Iommt Häufig vor. Diele Gruben waren bisher alle BPrivateigentum 
des Zaren. 
In den Bergwerklen war vor AWusbruh des Krieges über eine 
Biertelmillion Arbeiter be[häftigt. Nidht unbedeutend war auch, be- 
jonders im mittleren Ural, die Indultrie, die, in Anlehnung an die 
Produktion der Bergwerke, die Metallurgie bevorzugt. Hervorragend 
war unter anderem das aatlidhe Eilenwerf Slatoult im Gouverne- 
ment Ufa. 
Die‘ dem Uralgebirge im Welten vorgelagerte Chene (ber Sftlihe 
Teil der Gouvernements Archanagellt und Woloada und die Gouverne-
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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