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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

— 122 — 
Jdaffen, da über 50% der bäuerlidgen Bevölkerung fein Land oder 
weniger als 5 Dekjatinen befigen, aber man fönnte dem [Hreiendjten 
Mikitande abhelfen. Im übrigen wird aud dur die Intenfivierung 
der häuerliden WirtfjhHaften mit Hilfe des Genofjenjhaftswejens fowie 
durch die Entwidlung einheimilder Indufjtrie für AWrbeitsgelegenheiten 
gejorgt werden müffen. Schlieklid ijft darauf Hinzuweijen, dakz in den 
legten 10 Jahren vor dem Kriege eine gewaltige Wbwanderung der 
über[hüffigen Bevölkerung nad) dem Ojten, bejonders nad) Weft]ibirien 
begonnen hatte, Wber au im Wolgagebiete fekßten [ih vielfad) UIrainer 
an. Diefe Auswanderungsbewegung, die fid mit der grokßrullilden 
in Wejtjibirien trifft, Kann Urfache zu Auseinanderfegungen zwijden 
den beiden RMaffen geben, die nidht wenig dazu beitragen dürften, 
daß der fibirijde Separatismus gegen Moskau Anlehnung an die 
Ufraine [udt. 
Mit geradezu verblüffender VBerkennung diejer Mar zutage ie: 
genden BVerhältnijfe unterjtüßten leider deutjde Generäle und Diplo- 
maten den Hetman Sioropad[ki, einen moskowitijden Großgrund- 
befiker in der Ukraine, der als Vertreter feiner Grokgrundbeligerireife, 
der großruflilhen Beamtenkalte, der moskowitijHen Handelswelt und 
ihrer Bankdirektoren die Regierung anfjtelle der ukrainijden National- 
regierung übernahm, die er mit Hilfe der deutf/den Bajonette ftürzte. 
Die reidhsdeut/den Bertreter vermochten in ihrer hHarmlojen UWhnungs- 
[ofigfeit einen Ufrainer von einem SGrokrufjen nicht zu unter[dHeiden, 
waren außerdem von verrußten RMeidhsdeutfdhen |Hledht beraten, deren 
SGefjhHäftsinterefjen mit den moskowitijhen Handelsinterejfen in ber 
Ufraine eng verbunden waren, und mögen vielfad) den Moskowiter 
Storopadili audy wirklid für einen Ukfrainer gehalten haben. Sie 
wußien es nidht einmal, daß diejer famofe „Hetman‘“ nod) während 
des Krieges dem Prälidenten der ruffifchen NReidhsduma eine Denk 
IOrift überreicht hatte, in welder er im Namen der gejamten rulfijdhen 
Bevölkerung Südrußlands, die getreu zum einigen, unteilbaren Ruß: 
fand hielten, erfärte, dak der Gedanke einer [elbjtändigen, freien Ukraine 
gine teuflilde Erfindung der verruchten Öfterreiher wäre. Diele Er- 
Härung bat idn natürlidH in den Augen jedes Ukrainers zum 1öd- 
lid gehakten Moskowiter gejtempelt, und ausgerechnet diejem Mann 
jtellte die deutjhHe MNMegierung die bewaffnete Madt unjeres Volkes 
zur Verfügung, einem Vertreter des Moskowitertums, weldes während 
des Weltkrieges in fo unbejdHreiblidH grauenhafter Weije unjere deut- 
jden Bolisgenoflen in ihren ganzen ehemaligen Mactbereid) des zari- 
jden Ruklands verfolgt Hatte. It es da ein Wunder, da mit 
unfjerem 3Zufjammenbrug im November 1918 [ih die Wut der ukrat- 
ni[den Maljen gegen unjere abziehenden Truppen wendete, die als 
Befreier vom Moskowiterjodh bei ihrem Einmarih aufgefakt und ge:
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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